E-Mobilität Milliardenmarkt E-Achsen: Die wichtigsten Zulieferer

Aktualisiert am 01.06.2022 Von Hartmut Hammer

Anbieter zum Thema

Allein im Jahr 2021 sind 5,5 bis 6 Millionen elektrische Achsen für Pkw produziert worden, Tendenz stark steigend. Für die nächsten Jahre bringen sich einige OEMs und viele Zulieferer in Stellung.

Vitesco hat für seine EMR4-Achse erst kürzlich einen 2-Milliarden-Euro Auftrag von Hyundai erhalten.
Vitesco hat für seine EMR4-Achse erst kürzlich einen 2-Milliarden-Euro Auftrag von Hyundai erhalten.
(Bild: Vitesco )

Aktuell sind mehr als 90 Prozent der E-Achsen in batterieelektrischen Fahrzeugen eingebaut, nur etwa sieben bis neun Prozent in Hybridfahrzeugen. Je nach zugrunde gelegtem Marktszenario fallen die Produktionszahlen für E-Achsen im Jahr 2025 oder 2030 unterschiedlich aus. Jochen Schröder, Leiter des Unternehmensbereichs E-Mobilität bei Schaeffler: „Wir rechnen bei unserem eher progressiven Szenario im Jahr 2025 mit etwa 26 Millionen produzierten E-Achsen weltweit, im Jahr 2030 mit bis zu 60 Millionen.“ Analysen von Valeo gehen beim E-Achsen-Markt im Jahr 2030 von einem Volumen von bis zu 92 Milliarden Euro aus.

Anbieter gibt es viele. Da sind zum einen Automobilhersteller, die E-Achsen für ihre Modelle selbst fertigen, auch wenn sie dabei auf Subsysteme und Komponenten von Lieferanten zugreifen. Beispiele sind Volkswagen (für die Modelle ID 3 und ID 4), Renault-Nissan und GM sowie eine größere Gruppe Zulieferer, die teilweise schon seit Jahren Elektromodelle mit E-Achsen bestückt.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung