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Mit diesen Modellen kehrt Opel nach Russland zurück

| Autor/ Redakteur: Ampnet/dpa / Svenja Gelowicz

Opel hat seine Pläne für die Rückkehr auf den russischen Markt konkretisiert. Den Start machen drei Modelle – eines aus Eisenach, zwei aus russischer Produktion.

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Der Grandland X ist eines der Modelle, mit denen Opel den russischen Markt erobern möchte.
Der Grandland X ist eines der Modelle, mit denen Opel den russischen Markt erobern möchte.
(Bild: Opel)

Noch in diesem Jahr kehrt Opel auf den russischen Markt zurück. Zunächst bringt der Hersteller drei Modelle zu ausgewählten russischen Händlern: den Grandland X aus Eisenach sowie aus russischer Produktion den neuen Zafira Life und den Vivaro. Der Großraum-Pkw und der Transporter werden für den lokalen Markt im Groupe-PSA-Werk in Kaluga vom Band rollen. In den kommenden Jahren will Opel sein Engagement in Russland sukzessive ausbauen und dort auch zeitnah weitere Produkte anbieten.

Die Entscheidung, wieder in den russischen Markt einzutreten ist Teil des „PACE“ genannten Plans, der auf die Entwicklung der Marke sowohl in Europa als auch auf den Weltmärkten abzielt. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden. Um dies zu erreichen wollen die Rüsselsheimer bis 2022 mehr als 20 weitere neue Exportmärkte erschließen.

Neue Märkte: Russland, Nordamerika, Indien...

In den vergangenen Monaten hatte der Automobilhersteller bereits neue Handelspartner in Südafrika, Marokko, Tunesien und dem Libanon benannt. In der Ukraine schloss sich Opel zudem der örtlichen PSA-Organisation an. Die Rüsselsheimer hatten sich 2015 – damals noch unter Führung des US-Konzerns General Motors – wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen. PSA-Finanzvorstand Philippe de Rovira sagte, eine internationale Ausbreitung sei wichtig für die Zukunft von Opel. Ein neues Auslandsgeschäft müsse aber profitabel sein. Gleichzeitig will PSA außerhalb von Europa in den nächsten Jahren deutlich mehr Autos verkaufen und dazu die weiteren Volumenmarken Peugeot in Nordamerika und Citroën in Indien in Stellung bringen. Der Markteintritt in Nordamerika sei bis 2026 geplant, sagte PSA-Konzernchef Carlos Tavares.

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