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Qualitätssicherung Neue Qualität: Die IATF 16949:2016

| Autor/ Redakteur: Stephen Collier / Thomas Günnel

Qualitätsmanagementsysteme sind unter anderem durch die Qualitätsnorm ISO 9001:2015 und den System-Standard IATF 16949:2016 geregelt. Ohne entsprechende Softwareunterstützung ist es heutzutage aber kaum mehr möglich, diese Systeme umzusetzen und zu pflegen.

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Im September 2018 endet die Übergangsphase zwischen ISO/TS 16949 und IATF 16949 – ab dann sind neue Zertifikate notwendig.
Im September 2018 endet die Übergangsphase zwischen ISO/TS 16949 und IATF 16949 – ab dann sind neue Zertifikate notwendig.
(Bild: Audi)

Der System-Standard ISO/TS 16949 beschreibt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) für die Serien- und Ersatzteilproduktion in der Automobilindustrie und ist gewissermaßen ein notwendiges Add-on zur ISO 9001. Die OEM-Mitglieder der International Automotive Task Force (IATF) fordern von ihren Lieferanten eine Zertifizierung nach ISO/TS 16949, und insgesamt verwenden circa 30 Prozent der weltweiten Automobilhersteller den Standard der neun IATF-Mitglieder BMW, Chrysler, Daimler, Fiat, Ford, General Motors, PSA, Renault und VW.

Am 14. September 2018 endet die Übergangsphase für die sogenannten Transition-Audits, und bestehende ISO/TS-16949-Zertifikate verlieren ihre Gültigkeit. Für zertifizierte Unternehmen bedeutet das einen engen Zeitplan, weil bis zu diesem Datum sämtliche interne Audits, Managementbewertungen, Gap-Analysen sowie mindestens 17 dokumentierte Prozesse bewerkstelligt sein müssen.