Reglements

Neues in der LMP2: Ende der Markenvielfalt?

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Nur noch vier Chassishersteller

In der FIA-Langstrecken-WM dürfen ab 2018 nur noch neue Coupé-Chassis starten, die ähnlich den LMP1 zehn Zentimeter schmaler ausfallen. In der Europäischen Le Mans Serie dürfen ab 2017 noch zwei weitere Jahre die bisherigen Fahrzeuge eingesetzt werden. Die US-Tudor-Serie stellt dagegen schon 2017 komplett um. Für die Asiatischen Le Mans Serie, die bis 2018 noch den alten Autos vorbehalten ist, gibt es noch keinen Plan die Autos zu ersetzen.

Von den vier Konstrukteurs-Lizenzen soll den Absichtserklärungen des ACO nach eine in die Staaten gehen. Die Gerüchte gehen dahin das Riley sich dafür mit zumindest einer weiteren Firma (Coyote und/oder Multimatic) zusammen tun soll. Auf europäischer Seite wird davon ausgegangen das sowohl Onroak als auch Oreca zwei weitere Lizenzen erhalten. Ginetta und BR Engineering. Für die bisherigen LMP2-Projekte von Dome, HPD, Multimatic (=ex-Lola), Adess, Tiga, Bailey, Pilbeam und Wolf bedeutet das neue Reglement das Aus. Als Kandidaten für eine Lizenz werden auch Dallara und Multimatic gehandelt. Der Selektionsprozess für die Hersteller ist gerade voll im Gange. Frühestens zum 8. Juli sollen die ausgesuchten Hersteller informiert werden.

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Kostengrenze erhöht

Der Hintergrund der Einrichtung dieses Oligopols ist das die bisherigen Hersteller - allen voran Oreca - beim ACO wegen der nicht kostendeckenden Rahmenbedingungen intervenierten. Die bisherige Kostengrenze gestattete keinen wirtschaftlichen Betrieb eines LMP2-Herstellerprogramms. Selbst Marktführer Oreca schaffte in den vergangenen Jahren nur mit Mühe schwarze Zahlen. Um nun zumindest die bisherigen Lieferanten zu unterstützen, hob der ACO nun nicht nur die Kostengrenze an, sondern sorgt nun indirekt auch für mehr Kunden. Ob diese Regelungen auch den Vorgaben der EU-Wettbewerbsbehörde entsprechen, dürfte nicht das einzige interessante Detail der neuen LMP2-Struktur sein, das man noch für einige Zeit diskutieren dürfte.

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