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Elektromobilität

Nikola und Bosch bauen Lkw mit Brennstoffzelle

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Nikola Motors und Bosch arbeiten gemeinsam an Lkws mit Brennstoffzellenantrieb. Die bis 2021 geplanten Modelle sollen nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich leistungsstärker als herkömmliche Sattelschlepper sein.

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Bosch liefert die Technik für den elektrischen Lkw „Nikola Two“ des US-Start-ups Nikola Motors.
Bosch liefert die Technik für den elektrischen Lkw „Nikola Two“ des US-Start-ups Nikola Motors.
(Bild: Nikola Motors)

Nikola Motors plant bis 2021 die Elektro-Schwerlaster „Nikola One“ und „Nikola Two“ mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen. Beide Modelle sollen mit über 1.000 PS und gut 2.700 Nm Drehmoment fast doppelt so leistungsstark wie bisherige Sattelschlepper sein. Unterstützung bekommt das Start-up aus Salt Lake City hierbei vom deutschen Zulieferer Bosch. Das Kernstück der Elektro-Schwerlaster soll ein effizienter E-Antrieb sein, den Bosch und Nikola gemeinsam entwickeln. Er basiert auf Boschs E-Achse, die Motor, Antriebselektronik und Getriebe in einer kompakten Einheit umschließt.

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E-Achse für Nutzfahrzeuge

Zusammen planen die beiden Unternehmen nun die weltweit erste E-Achse für Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb, hier für einen Langstrecken-Lkw, zu entwickeln. Neben der Fahrzeugsteuerung der Trucks auf Basis der Soft- und Hardware von Bosch, soll hier auch die Elektromaschinentechnik für Nutzfahrzeuge sowie SMG-Antriebe (Separater Motor-Generator) des Zulieferers zum Einsatz kommen. Auch die Brennstoffzellen entwickeln Nikola und Bosch gemeinsam.

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