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Zulieferer Öko-Innovationen von Bosch

| Redakteur: Jens Scheiner

Um die anspruchsvollen CO2-Ziele der EU-Kommission zu erreichen stellt Bosch Generatoren mit Hocheffizienz-Dioden (HED) und aktiver Gleichrichtung (SAR, Synchronous Active Rectifier) vor. Die EU zeichnete diese Technologien offiziell als Öko-Innovationen aus.

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Generatore mit Hocheffizienz-Dioden (HED) und aktiver Gleichrichtung (SAR, Synchronous Active Rectifier) von Bosch.
Generatore mit Hocheffizienz-Dioden (HED) und aktiver Gleichrichtung (SAR, Synchronous Active Rectifier) von Bosch.
(Foto: Bosch)

Die europäischen Vorgaben sehen vor, dass Neufahrzeuge im Jahr 2021 durchschnittlich nur 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von knapp über vier Litern. Im Jahr 2013 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen eines Neufahrzeugs noch bei 132,9 Gramm pro Kilometer.

Wie das Unternehmen mitteilte bietet es bereits drei von der EU anerkannten Öko-Innovationen an: ein navigationsbasiertes Batteriemanagement für Hybridfahrzeuge sowie die beiden neuen Generator-Technologien. Durch die entwickelten Hocheffizienz-Dioden reduziert der Generator laut eigenen Angaben den CO2-Ausstoß um bis zu 1,3 Gramm pro Kilometer. Dabei leistet diese Variante fünf bis sieben Ampere mehr im unteren Drehzahlbereich verglichen mit herkömmlichen Generatoren. Der Generator mit aktiver Gleichrichtung leistet rund zehn Ampere mehr als gewöhnliche Generatoren und verringert dabei die Emissionen um bis zu zwei Gramm pro Kilometer. Bei dieser Technik werden die Dioden durch leistungsfähige Transistoren ersetzt.

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