Karriere

OEMs behaupten sich als beliebteste Arbeitgeber

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Gehalt, Vielfalt und Arbeitsumfeld sind wichtige Aspekte

Die Studierenden betrachten künftige Arbeitgeber unter einer Vielzahl von Aspekten. Um herauszufinden, was den jungen Talenten bei den Unternehmen besonders wichtig ist, hat Universum ein Rahmenwerk der Treiber der Arbeitgeberattraktivität entwickelt. Es bezieht sich auf Aspekte, die das Ansehen und Image des Arbeitgebers betreffen, auf Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten, auf das soziale Umfeld und Eigenschaften des Arbeitsplatzes sowie auf die Anforderungen des Jobs. Der Universum Student Survey 2016 zufolge ist ein Arbeitgeber für die jungen Talente dann besonders attraktiv, wenn er ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Arbeitsaufgaben, ein freundliches Arbeitsumfeld, ein hohes Einkommen in der Zukunft sowie einen sicheren und beständigen Arbeitsplatz bietet.

Work-Life-Balance als Top-Karriereziel

Schon seit einigen Jahren ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben das wichtigste langfristige Karriereziel der Studierenden. Die Work-Life-Balance nimmt auch in der Universum Student Survey 2016 den ersten Platz ein. Es folgen Jobsicherheit, intellektuelle Herausforderung, der Wunsch, eine Führungskraft in leitender Position und im Job unternehmerisch und kreativ zu sein. Auf die Frage, was sie mit Work-Life-Balance verbinden, nennen die Studierenden vor allem ein positives Arbeitsklima, finanzielle Stabilität und dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören. Bei der Beurteilung, was Work-Life-Balance ausmacht, wurde dem Aspekt eines positiven Arbeitsklimas in der aktuellen Umfrage damit eine höhere Bedeutung eingeräumt. Im Vorjahr verbanden die Studierenden mit Work-Life-Balance in erster Linie, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören.

Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen

Die viel zitierte Gehaltslücke zeigt sich nicht erst im Job. Es bestehen bereits erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei den Erwartungen an das Gehalt noch bevor der erste Job überhaupt angetreten wird. Während über alle Fachbereiche hinweg weibliche Studierende ein durchschnittliches Jahresgehalt von 38.585 Euro erwarten, gehen die Männer von 45.537 Euro aus: ein Unterschied von 6.952 Euro. Am stärksten ausgeprägt ist die Gehaltslücke mit 6.798 Euro bei den Studierenden der Naturwissenschaften: Weibliche Studierende erwarten einen durchschnittlichen Jahresverdienst von 37.716 Euro; die Männer gehen von 44.514 Euro aus. Bei den Nachwuchsökononen beträgt die Gehaltslücke 5.793 Euro, bei den Informatikern 5.693 Euro. Am geringsten ist sie mit 5.601 Euro bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie bei Universum.

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