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OEMs behaupten sich als beliebteste Arbeitgeber

| Autor/ Redakteur: Jens Scheiner / Jens Scheiner

Das Employer Branding-Beratungsunternehmen Universum befragte von Oktober 2015 bis März 2016 mehr als 45.000 Studierende in Deutschland zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu ihren Erwartungen an Beruf und Karriere.

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Für die Student Survey 2016 befragte Universum zwischen Oktober 2015 und März 2016 insgesamt 45.114 Studierende an 211 Hochschulen in Deutschland.
Für die Student Survey 2016 befragte Universum zwischen Oktober 2015 und März 2016 insgesamt 45.114 Studierende an 211 Hochschulen in Deutschland.
( Grafik: Universum )

Die Automobilhersteller sind für die Studierenden der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften weiterhin die attraktivsten Arbeitgeber. Der Universum Student Survey 2016 zufolge liegen Audi, BMW, Porsche und Daimler/Mercedes-Benz wie im Vorjahr auf den ersten Plätzen. Der Absturz im Arbeitgeberranking blieb für Volkswagen aus: Das Unternehmen kann sich nach wie vor in den Top Ten der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands halten. Weitere Ergebnisse der Universum Student Survey 2016 sind: Der ideale Arbeitgeber sollte ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Aufgaben und ein freundliches Arbeitsumfeld bieten. Bei der Beurteilung der Arbeitgeberattraktivität haben weibliche und männliche Studierende unterschiedliche Prioritäten. Auch bei den Erwartungen an das Gehalt gibt es bereits erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, noch bevor der erste Job überhaupt angetreten wird.

Autobauer trotzen der Krise

Die Automobilhersteller und die Automobilzulieferer liegen seit Jahren ganz oben in den Ranglisten der beliebtesten Arbeitgeber der Studierenden in Deutschland. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern konnte BMW den im Vorjahr erstmals errungenen Spitzenplatz halten. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Daimler/Mercedes-Benz, Google und Lufthansa Group. Volkswagen liegt auf dem siebten Rang und verliert damit zwei Positionen im Vergleich zum Vorjahr. Bei den angehenden Ingenieuren kann Audi seinen langjährigen Spitzenplatz verteidigen und sich gegen Porsche, BMW Group, Daimler/Mercedes-Benz und Bosch durchsetzen, die die Plätze zwei bis fünf einnehmen. Auch bei den Nachwuchsingenieuren verliert Volkswagen zwei Positionen und liegt nun auf dem sechsten Platz. Bei den Studierenden der Informatik liegt die Branche der Automobilhersteller und -zulieferer auf dem zweiten und bei den Naturwissenschaftlern auf dem sechsten Platz. Stefan Lake, Country Manager Deutschland bei Universum: „Volkswagen konnte sich trotz des Gegenwinds im Arbeitgeberranking behaupten, weil es über die Jahre mit gutem Personalmarketing Vertrauenskapital aufgebaut hat. Das Unternehmen erfüllt einfach die Erwartungen der jungen Talente.“

Die meisten der befragten Studenten sind angehende Wirtschaftswissenschaftler (34 Prozent) und Ingenieure (21 Prozent). Etwa zehn Prozent der Teilnehmer sind Naturwissenschaflter und sieben Prozent studieren Informatik.
Die meisten der befragten Studenten sind angehende Wirtschaftswissenschaftler (34 Prozent) und Ingenieure (21 Prozent). Etwa zehn Prozent der Teilnehmer sind Naturwissenschaflter und sieben Prozent studieren Informatik.
( Grafik: Universum )

Unternehmens- und Strategieberater im Trend

Für die jungen Ökonomen sind die Unternehmens- und Strategieberater die zweitattraktivste Branche. McKinsey kann den im Vorjahr errungenen achten Platz halten und die Wirtschafts- und Strategieberatung PwC (PricewaterhouseCoopers) rückt um eine Position vor, sodass sie nun den zwölften Platz einnimmt. Auch The Boston Consulting Group (BCG) steigt um eine Positionen auf und liegt nun auf Platz 15. EY (vormals Ernst & Young) macht insgesamt drei Positionen gut und landet auf Platz 16. KPMG verbessert sich um fünf Positionen auf Platz 19, und Deloitte kann sich um 13 Positionen nach vorn auf Platz 26 schieben. Auch bei den Nachwuchsingenieuren schaffen es die Unternehmens- und Strategieberater mit dem neunten Platz unter die Top Ten. McKinsey liegt hier auf Platz 31 und rutscht damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Positionen ab. Stefan Lake, Universum: „Die Unternehmensberater sind für die jungen Talente im Prinzip spannende Arbeitgeber, denn sie bieten ein attraktives Gehalt und abwechslungsreiche Projekte. Bemerkenswert ist das gute Abschneiden von Deloitte. Das Unternehmen konnte sich schon im Vorjahr um 14 Positionen nach vorn schieben und macht nun noch einmal 13 Plätze gut. Deloitte ist es gelungen, den jungen Talenten erfolgreich zu vermitteln, was das Besondere des Unternehmens ausmacht. Auch bei den Informatikern und den Naturwissenschaftlern sind die Unternehmensberatungen als Arbeitgeber attraktiv und unter den Top-Ten-Branchen vertreten.“

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