Update Polestar 3 bekommt 800-Volt-System
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Der Autohersteller hat den Polestar 3 mit einem umfangreichen Update versehen. Von außen ist davon nichts zu erkennen, unterm Blech hat dagegen fast schon ein Paradigmenwechsel stattgefunden.
Noch vor zwei Jahren hat der damalige Polestar-Technikvorstand Lutz Stiegler in einem Interview mit dem Magazin „Edison“ die 800-Volt-Technik als Marketing-Hype eingestuft. Nun hat der zum chinesischen Geely-Konzern gehörende schwedische Hersteller den Polestar 3 mit einem 800-Volt-Bordnetz aufgewertet – so schnell kann es manchmal gehen. Der Grund für die damalige Beurteilung lag unter anderem darin, dass Polestars Ladenetzpartner Tesla bereits sehr leistungsstarke 400-Volt-Supercharger installiert hatte. Deshalb verzichtete Polestar damals darauf, zur 800-Volt-Technik passende, teure Hochvoltsysteme in die Autos zu bauen.
Doch nun hat sich einiges geändert. Tesla ermöglicht an neuen Superchargern zunehmend Ladespannung von bis zu 1.000 Volt, und passende Hochvolttechnik ist inzwischen günstiger geworden. Doch die 800 Volt sind nicht das einzige Update, das die Schweden ihrem Flaggschiff mitgegeben haben. „Die Updates am Polestar 3 sind so umfangreich, dass es sich wie ein völlig neues Auto anfühlt“, sagt Michael Lohscheller, CEO von Polestar.
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