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Oberklasse unter Strom Porsche Panamera S E-Hybrid

Autor / Redakteur: SP-X/hh / Michael Ziegler

Dass Hybride eine sparsame Alternative zu herkömmlichen Antrieben sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Versieht man sie mit einem zusätzlichen Ladekabel und einer größeren Batterie, wird auch ein Porsche in der Stadt zum echten E-Auto.

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Als erster deutscher Hersteller bringt Porsche ein Plug-In-Hybridmodell auf den Markt. Der Panamera S E-Hybrid legt dank Steckdosenanschlusses und leistungsstarker Akkus bis zu 36 Kilometer Strecke rein elektrisch zurück.
Als erster deutscher Hersteller bringt Porsche ein Plug-In-Hybridmodell auf den Markt. Der Panamera S E-Hybrid legt dank Steckdosenanschlusses und leistungsstarker Akkus bis zu 36 Kilometer Strecke rein elektrisch zurück.
(Foto: Porsche)

Als erster deutscher Hersteller bringt Porsche nun ein Plug-In-Hybridmodell auf den Markt. Der Panamera S E-Hybrid legt dank Steckdosenanschlusses und leistungsstarker Akkus bis zu 36 Kilometer Strecke rein elektrisch zurück und kommt so auf einen Normverbrauch von 3,1 Litern auf 100 Kilometern. Ab Juli steht er zu Preisen ab 110.409 Euro beim Händler.

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Bislang gab es die Oberklasselimousine zwar schon mit Hybridtechnik – allerdings in einer weniger technisch avancierten Form. Der Steckdosenanschluss fehlte und als Stromspeicher kamen lediglich Nickel-Metallhydrid-Akkus zum Einsatz. Eine rein elektrische Fahrt war so lediglich für wenige Kilometer möglich. Dank der neuen Lithium-Ionen-Akkus, die zum einen mit einem fünffachen Energiegehalt aufwarten, zum anderen mit Haushaltsstrom aufladbar sind, steigt die Reichweite in der Neuauflage nun auf Werte zwischen 18 und 26 Kilometern – bei idealen Bedingungen sollen sogar noch einige Kilometer mehr möglich sein.

135 elektrische Stundenkilometer

Der Panamera wird so zum Kurzstrecken-Elektroauto, das Geschwindigkeiten bis 135 km/h erreicht. Ist der Stromvorrat erschöpft, fährt die Limousine mit der normalen Arbeitsteilung zwischen V6-Benziner und Elektromotoren weiter. Alternativ lassen sich die Batterien an der Steckdose wieder aufladen. An Schnelllade-Stationen dauert das zweieinhalb Stunden, am Haushaltsanschluss weniger als vier.

Aber nicht nur die Batterie ist leistungsfähiger geworden, auch der E-Motor hat zugelegt. Mit 70 kW/95 PS ist er nun fast doppelt so stark wie zuvor. In Kombination mit dem 245 kW/333 PS starken V6-Benziner steht nun eine Systemleistung von 307 kW/416 PS zur Verfügung. Im alten Modell waren es 279 kW/380 PS. Entsprechend verbessert haben sich die Fahrleistungen. Der Spurt auf Tempo 100 etwa ist in 5,5 statt in 6,0 Sekunden erledigt. Die Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h bleibt allerdings unverändert.

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