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Automatisiertes Fahren

Reges Interesse an Beschreibungssprache von Foretellix

| Autor/ Redakteur: Ampnet/blb / Maximiliane Reichhardt

Das israelische Unternehmen Foretellix hat eine Situationsbeschreibungssprache entwickelt – zum Testen der Sicherheit autonomer Fahrzeuge. Dem Start-Up zufolge arbeiten bereits 20 Automobil- und Komponentenhersteller mit der Technik.

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Die Sprachsoftware „M-SDL“ von Foretellix ermöglicht es, Szenarien des autonomen Fahrens zu beschreiben und so zu bewerten.
Die Sprachsoftware „M-SDL“ von Foretellix ermöglicht es, Szenarien des autonomen Fahrens zu beschreiben und so zu bewerten.
(Bild: Foretellix)

Ende September öffnete das israelische Startup Foretellix seine Situationsbeschreibungssprache für das Messen der Sicherheit autonomer Fahrzeuge. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, haben bisher 200 Ingenieure aus 130 Unternehmen, Regulationsbehörden und Universitäten die „M-SDL“ genannte Sprache heruntergeladen. Nach Firmenangaben befinden sich darunter 20 Automobil- und Komponentenhersteller sowie weitere Zulieferer und Entwickler im Bereich des autonomen Fahrens.

M-SDL: Eine Beschreibungssprache für messbare Szenarien

M-SDL steht für „Measurable Scenario Description Language“, eine Beschreibungssprache für messbare Szenarien. Laut Foretellix setzt die Sprache dort an, wo bisherige Testverfahren zum Verhalten von autonomen Fahrzeugen Mängel aufweisen: Sie ermögliche es beispielsweise, für die Fahrsicherheit kritische autonome Fahrfunktionen plattformunabhängig zu überwachen und zu erfassen. Zudem seien die Ergebnisse der gewählten Testszenarien prägnant und teilbar, gefährliche Grenzsituationen seien mittels einer beliebigen Kombination aus Szenarien und Testparametern einfacher zu identifizieren. Durch den Austausch mit der Automobilindustrie und Normenorganisationen wie ASAM (Association for Standardization of Automation and Measuring Systems) will Foretellix M-SDL weiterentwickeln. Gegenwärtig ist die Sprache in der Version 0.9 verfügbar.

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