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Rheinmetall erweitert Kolbenproduktion in China

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Rheinmetall Automotive hat ein neues Werk in Chongqing gebaut. Damit erweitert das Joint Venture der Tochtergesellschaft KS Kolbenschmidt künftig seine Kolbenproduktion auf dem chinesischen Binnenmarkt.

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Der Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive hat in China ein neues Werk für die Kolbenproduktion gebaut.
Der Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive hat in China ein neues Werk für die Kolbenproduktion gebaut.
( Bild: Rheinmetall Automotive )

Die Kolbenschmidt Shanghai Piston (KSSP) erweitert ihre Standortstruktur um eine neue Produktionsstätte im chinesischen Chongqing. Hierfür hat das Unternehmen in der ersten Ausbaustufe nach eigenen Angaben rund 65 Millionen Euro investiert. Das neue Werk hat eine Produktionsfläche von 34.000 Quadratmetern und soll im ersten Jahr über 230 Beschäftigte und eine Produktionskapazität von fünf Millionen Kolben verfügen.

21 Millionen Kolben im Jahr

KSSP gilt mit einem Produktionsvolumen von 21 Millionen Kolben jährlich als größter Fertigungsstandort innerhalb der weltweiten Kolbenschmidt-Produktionsstätten. Das Unternehmen erwirtschaftet nach eigenen Angaben aktuell einen Umsatz von über 200 Millionen Euro. Die KSSP wurde im Jahr 1997 als Joint Venture der KS Kolbenschmidt mit der heutigen HUAYU Automotive Systems als Mitglied der SAIC-Gruppe (Shanghai Automotive Industry Corporation) gegründet. Es war das erste von mittlerweile drei 50:50-Joint-Ventures, die Rheinmetall Automotive über seine Tochtergesellschaften auf dem chinesischen Markt betreibt.

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