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Personalie Roland Krüger verantwortet E-Auto-Pläne bei Dyson

| Autor/ Redakteur: Andreas Wehner / Maximiliane Reichhardt

Der frühere BMW-Deutschlandchef Roland Krüger übernimmt ab April die Verantwortung für das Elektroautoprojekt des britischen Staubsaugerherstellers Dyson. Krüger war zuletzt Chef der japanischen Premiummarke Infiniti.

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Roland Krüger übernimmt die Verantwortung für das Autoprojekt bei Dyson.
Roland Krüger übernimmt die Verantwortung für das Autoprojekt bei Dyson.
(Foto: Infiniti)

Der frühere BMW-Deutschlandchef Roland Krüger wechselt zum britischen Hausgerätehersteller Dyson. Krüger stand zuletzt an der Spitze von Nissans Premiumtochter Infiniti, hatte das Unternehmen aber zum Jahreswechsel verlassen. Bei Dyson solle er ab April „alle Aspekte des Automobilprojekts“ überwachen, teilte der Staubsaugerbauer mit.

Dyson hatte im Herbst 2017 angekündigt, ein eigenes Elektroauto bauen zu wollen. Es soll in einem neuen Werk in Singapur entstehen und nach früheren Angaben spätestens 2021 auf den Markt kommen.

Dyson will Zentrale nach Singapur verlegen

Dyson will gleichzeitig seine Firmenzentrale von Großbritannien nach Singapur verlegen. Damit will das Unternehmen laut einer Mitteilung der Tatsache Rechnung tragen, dass sich eine wachsende Mehrheit der Kunden sowie alle Produktionsstandorte in Asien befinden. Ein „zunehmender Anteil“ des Dyson-Führungsteams soll künftig in Singapur arbeiten. Auch Roland Krüger werde dort sein Büro haben, teilte Dyson mit.

Über Dyson

Dyson ist vor allem für seine Staubsauger bekannt, vertreibt aber unter anderem auch Haartrockner, Ventilatoren und Leuchten. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seinen Umsatz um 28 Prozent auf 4,4 Milliarden Britische Pfund (rund 5 Mrd. Euro) gesteigert. Der operative Gewinn wuchs um 33 Prozent auf 1,1 Milliarden Pfund.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«