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Elektromobilität RWE: Elektromobilität ist alltagstauglich

| Autor / Redakteur: Gerald Scheffels / Claus-Peter Köth

Wie schnell wird sich die E-Mobilität durchsetzen? Die RWE Effizienz GmbH, mit 1.500 Ladepunkten einer der großen Anbieter von Netz-Infrastruktur in Deutschland, erwartet einen deutlichen Ruck und betont, dass Elektromobilität bereits heute alltagstauglich ist.

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Der Renault Zoe lässt sich in einer Stunde aufladen.
Der Renault Zoe lässt sich in einer Stunde aufladen.
(Foto: Renault)

Von 8.000 auf eine Million in sieben Jahren: Das ist die Marktentwicklung, die sich die Hersteller von Elektrofahrzeugen erhoffen und die sich die Bundesregierung offiziell zum Ziel gesetzt hat. Die Anbieter der Lade-Infrastruktur haben in Erwartung dieser Entwicklung hohe Investitionen getätigt, und man darf annehmen, dass der „Return on invest“ noch lange nicht erfolgt ist. Der Marktführer RWE Effizienz sieht jedoch optimistisch in die nahe Zukunft. Das Unternehmen hat vor fünf Jahren begonnen, ein Netz von Ladestationen aufzubauen, und betreibt heute nach eigenen Angaben knapp 40 Prozent aller öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Deutschland.

Starker Anstieg der Ladevorgänge

Insgesamt hat RWE in 20 europäischen Ländern über 2.000 intelligente Ladepunkte errichtet, davon mehr als 1.500 allein in Deutschland. Die deutschen Städte mit den meisten vernetzten Ladepunkten sind Berlin, Dortmund und Essen. Auch wenn die Entwicklung der Elektromobilität bisher deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, registriert RWE Effizienz positive Trends. So wurden im Jahr 2012 bereits 600.000 kWh Autostrom im europäischen RWE-Stationsnetz geladen, und der aktuelle Anstieg ist ermutigend. Dr. Marcus Groll, Vertriebsleiter Elektromobilität: „Die monatliche Anzahl der Ladevorgänge hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Auch das beweist: Die Elektromobilität ist heute alltagstauglich.“

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Indizien für bessere Marktdurchdringung

Aus Sicht von RWE Effizienz gibt es einige Indizien dafür, dass die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen 2013/2014 einen deutlichen Schritt nach vorn machen wird. Dr. Marcus Groll: „Allein die deutschen Automobilhersteller führen in den kommenden Monaten vierzehn neue Modelle mit Elektroantrieb ein – darunter Massenmodelle wie den VW Golf und VW up als E-Version und so innovative Konzepte wie den BMW i3. Viele dieser neuen Modelle bieten eine vergrößerte Reichweite und können sehr schnell geladen werden.“ Solche Fahrzeuge brauchen die OEMs, um den Flottenverbrauch zu senken und weiterhin Premium-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor abzusetzen, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen.

Darüber hinaus steht mit dem Renault Zoe schon jetzt ein neues alltagstaugliches Elektrofahrzeug zur Verfügung, das mit einem Preis von 22.500 Euro und einer Reichweite von 200 Kilometer zumindest in urbanen Räumen das Zeug zum Massenfahrzeug hat und an einer 22-kW-Station in nur einer Stunde aufgeladen ist. Als Partner von Renault montiert RWE die im Preis inbegriffene Heim-Ladebox beim Fahrzeugkäufer.

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