Thermomanagement Mahle beginnt Produktion von E-Kompressoren in Indien

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Mahle hat in Indien mit der Produktion von E-Kompressoren begonnen. Der Zulieferer verspricht sich „deutliches Umsatzwachstum“ auf dem Markt.

Mahle hat rund sieben Millionen Euro in den Standort Coimbatore investiert.(Bild:  Mahle)
Mahle hat rund sieben Millionen Euro in den Standort Coimbatore investiert.
(Bild: Mahle)

Mahle hat in Coimbatore im Südwesten von Indien eine Produktionsstätte für E-Kompressoren eröffnet. Die Komponenten sind ein Bestandteil des Thermomanagements von Elektrofahrzeugen. Bei voller Auslastung kann Mahle in dem Werk jährlich mehr als 300.000 E-Kompressoren herstellen. Bestimmt sind die Bauteile für Märkte weltweit. Der Zulieferer hat rund sieben Millionen Euro in den Standort investiert.

Mit dem Produktionsstart entstehen rund 50 neue Arbeitsplätze. Mit der neuen Fertigung erweitert der Zulieferer sein Portfolio für die Elektromobilität. In Coimbatore produziert das Unternehmen bereits Anlasser, Generatoren, Traktionsmotoren und Steuergeräte für Zwei- und Dreiräder. Im Jahr 2023 eröffnete der Zulieferer ein Entwicklungszentrum am Standort.

E-Kompressoren sind notwendig, um  Batterie, Traktionsmotoren und Leistungselektronik eines E-Fahrzeugs zu temperieren.(Bild:  Mahle)
E-Kompressoren sind notwendig, um Batterie, Traktionsmotoren und Leistungselektronik eines E-Fahrzeugs zu temperieren.
(Bild: Mahle)

„Indien zählt zu den dynamischsten Automobilmärkten der Welt“

„Indien zählt zu den dynamischsten Automobilmärkten der Welt. Die kommenden zwei bis drei Jahre werden für die weitere Verbreitung von E-Fahrzeugen richtungsweisend sein. Wir werden diese Entwicklung mit unseren Technologien und unserer starken lokalen Präsenz aktiv unterstützen und streben ein deutliches Umsatzwachstum an“, kommentiert Vertriebschef Roger Busch die Aktivität.

Mahle ist seit 1958 in Indien präsent und begann mit der Produktion von Kolben in einem Joint Venture. Ab 1997 erweiterte das Unternehmen seine Geschäftsfelder um Ventiltriebskomponenten, Filtration, Motorkomponenten, Thermomanagement, Elektronik und Mechatronik. Zudem baute der Zulieferer ein Ersatzteil- und Servicegeschäft auf. Heute beschäftigt das Unternehmen an 15 Standorten rund 5.900 Menschen.

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