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Datensicherheit Safety und Security: Die Lücke schließen

| Autor / Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Durch die zunehmende Fahrzeugvernetzung rücken die Themen Daten- und Fahrsicherheit näher zusammen – jedoch gibt es noch keinen Entwicklungsprozess, der Safety- und Security-Aspekte berücksichtigt. Der Entwicklungsdienstleister MBtech will diese Lücke schließen.

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Seit Jahren ist vor allem das Thema Safety im Fokus der Entwicklungsarbeit, wodurch auch die Zahl der Fahrerassistenzsysteme rasant angewachsen ist.
Seit Jahren ist vor allem das Thema Safety im Fokus der Entwicklungsarbeit, wodurch auch die Zahl der Fahrerassistenzsysteme rasant angewachsen ist.
(Bild: P3)

Ein SUV-Fahrer verliert die Kontrolle über die Geschwindigkeitsregelung und das Bremssystem – währenddessen entwickelt auch noch das Radio ein Eigenleben: Der brisante Vorfall war Folge eines wissenschaftlichen Versuchs und liegt inzwischen zwei Jahre zurück. Er erregte auch in den Medien große Aufmerksamkeit, da er die Verletzlichkeit von vernetzten Fahrzeugen eindringlich vor Augen führte. Genau das war die Absicht der Sicherheitsforscher Miller und Valasek, die hinter dem Coup steckten: Sie wollten eine klare Verbindung zwischen möglichen Lücken bei der Datensicherheit (Security) und negativen Folgen für die funktionale Sicherheit (Safety) aufzeigen. Doch in der Branche werden diese beiden Aspekte immer noch zu stark getrennt voneinander betrachtet.

Angriffe von außen

Seit Jahren ist vor allem das Thema Safety im Fokus der Entwicklungsarbeit, wodurch auch die Zahl der Fahrerassistenzsysteme rasant angewachsen ist. Ihre Rolle ist klar definiert: Sie sollen Unfälle verhindern und das Fahren immer sicherer machen. Je selbstständiger die Systeme aber sind, umso besser müssen sie vernetzt werden, um alle Funktionen gewährleisten zu können. Dieses Mehr an Vernetzung schafft jedoch ganz neue Ausfallmöglichkeiten. Denn das Netzwerk eines Autos ist durch Angriffe von außen ebenso angreifbar wie das eines Unternehmens.

Über den Autor

 Christian Otto

Christian Otto

stellvertretender Chefredakteur, AUTOMOBIL INDUSTRIE