Batterietechnik Schaeffler und CATL entwickeln gemeinsam Batteriemanagement

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Schaeffler und CATL wollen gemeinsam Batteriemanagementsysteme und integrierte Power-Box-Komponenten für den europäischen Markt entwickeln.

Vorne (v. l. n. r.): Dr. Xiangbin Chen, President E-Mobility Schaeffler Greater China, und Oscar Luo, Executive President und Head of Global Business Development bei CATL; hinten (v. l. n. r.): Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility der Schaeffler AG, und Dr. Bruce Li, Executive President Quality Systems bei CATL.(Bild:  CATL)
Vorne (v. l. n. r.): Dr. Xiangbin Chen, President E-Mobility Schaeffler Greater China, und Oscar Luo, Executive President und Head of Global Business Development bei CATL; hinten (v. l. n. r.): Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility der Schaeffler AG, und Dr. Bruce Li, Executive President Quality Systems bei CATL.
(Bild: CATL)

Schaeffler und CATL haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Batteriemanagementsystemen (BMS) und sogenannten „X-in-1“-Integrated-Power-Box-Baugruppen (IPB) unterzeichnet. Die Vereinbarung baut laut den Unternehmen auf einem bereits gewonnenen Kundenprojekt auf und soll die wachsende Nachfrage nach elektrischen Antriebssystemen für den europäischen Markt adressieren.

Die Batteriemanagementsysteme der beiden Zulieferer sollen auf die Anforderungen europäischer Automobilhersteller zugeschnitten sein. Die IPB soll die Hochvoltelektronik und elektromechanische Systeme eng miteinander verzahnen.

Komplementäre Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette

Schaeffler bringt nach eigenen Angaben Kompetenzen entlang der gesamten BMS-Wertschöpfungskette ein – von Hardware- und Softwareentwicklung über Systemintegration und funktionale Sicherheit bis zur lokalisierten Serienproduktion in Europa. CATL steuert seine Expertise in der Zelltechnik, der Entwicklung von Batteriesystemen sowie der Industrialisierung großer Produktionsvolumina bei.

„Dank unserer etablierten Präsenz in Europa verfügt Schaeffler über umfassende Expertise in lokaler Forschung und Entwicklung, Fertigung, Markteinführung sowie der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und kann Projekte damit ganzheitlich bis zur Umsetzung begleiten“, sagte Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility der Schaeffler AG. Man wolle mit CATL ein wettbewerbsfähiges Produktportfolio für den europäischen Markt aufbauen und damit auch chinesischen Automobilherstellern Mehrwert bieten, die international expandieren.

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Batteriemanagement mit Cloud-Computing und KI

Bruce Li, Executive President Quality Systems bei CATL, betonte die komplementären Stärken beider Partner: „Diese Zusammenarbeit basiert auf unseren sich ergänzenden Stärken im Bereich der Batteriemanagementsysteme. Wir verfolgen dieselben strategischen Ziele und teilen eine gemeinsame Vision für die Entwicklung der Branche.“ Künftig wolle man gemeinsam auch den Einsatz von Cloud-Computing und Künstlicher Intelligenz in Batteriemanagement-Anwendungen untersuchen.

Beide Unternehmen begründen die Partnerschaft mit der fortschreitenden Elektrifizierung Europas und der Neuausrichtung regionaler Lieferketten, die die Nachfrage nach hochintegrierten Elektromobilitätslösungen erhöhten. Eine engere Zusammenarbeit entlang der industriellen Wertschöpfungskette sei ein wichtiger Hebel, um neue Energietechnik schneller in die Großserie zu bringen.

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