Motorsport Engineering Schaeffler packt vier Formel-E-Motoren in einen Audi A3

Autor / Redakteur: Jens Riedel/Ampnet / Svenja Gelowicz

Schaeffler bringt Antriebskompetenz aus der Formel E auf die Straße: „4ePerformance“ heißt das Konzeptfahrzeug, dass der Zulieferer mit vier Formel-E-Motoren ausgestattet hat.

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Als Basis für das High-Performance-Fahrzeug dient die Stahlkarosserie eines Audi A3.
Als Basis für das High-Performance-Fahrzeug dient die Stahlkarosserie eines Audi A3.
(Bild: Schaeffler)

Mit dem Konzeptfahrzeug „4ePerformance“ hat Schaeffler seine Antriebskompetenz in der Formel E auf ein Straßenauto übertragen. Der Elektro-Supersportwagen verfügt über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 1.200 PS (880 kW). Sie stammen aus dem Formel-E-Rennboliden ABT Schaeffler FE01, mit dem Lucas di Grassi die Saison 2016/17 gewann. Alle vier Antriebe des Schaeffler 4 e-Performance sind die komplette zweite Formel-E-Saison im Einsatz gewesen.

Stirnradgetriebe bindet jedes Triebwerk direkt an ein Rad

Als Basis für das High-Performance-Fahrzeug dient die Stahlkarosserie eines Audi A3. Die vier jeweils 220 kW starken Formel-E-Antriebe aus dem siegreichen ABT Schaeffler FE01 beschleunigen den Boliden in unter sieben Sekunden von 0 auf 200 km/h. Mittels eines Stirnradgetriebes ist jedes einzelne Triebwerk direkt an ein Rad angebunden.

Dabei teilen sich je zwei Motoren ein Getriebegehäuse und bilden so eine elektrische „Twin-Achse“. Mit dieser Architektur lässt sich eine radselektive Steuerung der Antriebsmomente (Torque Vectoring) realisieren. Die dafür notwendige Energie kommt aus zwei Batterien mit einer Gesamtkapazität von 64 kWh.

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