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Produktion Schuler und Porsche gründen Joint Venture für Karosserie-Teile

Redakteur: Sven Prawitz

Der Automobilhersteller Porsche und der Ausrüster Schuler gründen ein Gemeinschaftsunternehmen für Karosserie-Teile. Ein Standort steht indes noch nicht fest.

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Schuler und Porsche gründen ein Gemeinschaftsunternehmen für Karosserie-Teile.
Schuler und Porsche gründen ein Gemeinschaftsunternehmen für Karosserie-Teile.
(Bild: Schuler)

Am Dienstag (4. September) unterzeichneten Porsche und Schuler einen Vertrag zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens. Bereits Mitte August hatte nach eigenen Angaben die Europäische Kommission dieses gemeinsame Vorhaben freigegeben. Die Freigabe durch weitere Wettbewerbsbehörden steht aktuell noch aus. Der Zweck des Gemeinschaftsunternehmens von Schuler und Porsche ist ein sogenannter Smart-Press-Shop. Ein neues Presswerk soll hoch flexibel anspruchsvolle Karosserie-Teile herstellen; der Schwerpunkt liege dabei auf Aluminium-Außenhautteilen sowie der Fertigung kleiner Losgrößen.

Gleichberechtigte Partner

Das Gemeinschaftsunternehmen soll als eigenständige GmbH & Co. KG geführt werden. Die Anteile liegen zu gleichen Teilen bei der Schuler AG und Porsche. Beide Unternehmen investieren jeweils in zweistelliger Millionenhöhe in das Joint Venture – heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach sollen mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Sitz des neuen Unternehmens steht aktuell noch nicht fest: Ziel dabei sei es, möglichst kurze Logistikwege für Karosserie-Teile zu haben.

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