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Stahl im Automobilbau: Highlights und Perspektiven

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Wohin geht die Reise beim Werkstoff Stahl, welche Entwicklungen stehen in naher Zukunft an?

Schwab: Wir forschen an Stählen mit neuen Eigenschaften und an funktionalen Beschichtungen. Wir arbeiten daran, dass man diese entsprechend verarbeiten, d. h. umformen und fügen kann. Speziell letzteres ist ein wichtiges Thema, da Beschichtungen den Fügeprozess massiv beeinflussen.

Radlmayr: Wir entwickeln Stahl nicht nur in intensiver Zusammenarbeit mit unseren Kunden ständig weiter, sondern stellen uns auch als Branche insgesamt ständig neuen Herausforderungen. Und dies schon sehr lange, nicht erst seit den strengeren CO2-Regelungen. Denken Sie nur an die im Rahmen der „World Auto Steel“ bereits realisierten, globalen Entwicklungsprojekte im Leichtbau, von Ulsab bis zum „Future Steel Vehicle“. Da gehen wir an die Grenzen des technisch Machbaren und ermöglichen deutliche Verbesserungen. So wird etwa im „Future Steel Vehicle“ ein doppelt so hoher Anteil an hoch-/höchstfesten Stählen verwendet als bei Referenzmodellen. Wir können daher heute als Stahlhersteller und - verarbeiter den Automobilherstellern ein sehr breites Spektrum an Möglichkeiten bieten. Stahl bleibt also auch in Zukunft ein zuverlässiger, bewährter und innovativer Werkstoff.

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