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Strommix: Erneuerbare Energien legen zu

| Autor/ Redakteur: Elfriede Munsch/SP-X / Christian Otto

Erneuerbare Energien werden für den Strommix wichtiger. Im zweiten Quartal machten sie schon fast die Hälfte des Bedarfs aus. Der Kohle-Anteil bleibt allerdings hoch.

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Der Strommix für das Laden von E-Autos wird grüner.
Der Strommix für das Laden von E-Autos wird grüner.
(Bild: Renault)

Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien steigt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im zweiten Quartal 2019 in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus umweltfreundlichen Energieträgern erzeugt und ins Stromnetz eingespeist. Das ist ein Anstieg um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 auf 46 Prozent. Der Strombedarf ging um 4,5 Prozent auf 123 Milliarden Kilowattstunden zurück.

Kohle weiterhin wichtigster Energieträger

Die wichtigsten Energieträger für die Stromproduktion sind: Kohle mit einem Anteil von 29 Prozent, Windkraft (20 Prozent), Photovoltaik (13 Prozent) und Kernenergie (12 Prozent). Der Anteil von erneuerbaren Energien im Strommix ist insbesondere für den CO2-freien Betrieb von Elektroautos wichtig. Mit einem Mix von Kohlestrom fahren auch E-Autos nicht CO2-frei.

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