Leichtbau ist umfassend gedacht weit mehr als leichtere Komponenten und Fahrzeuge. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung Leichtbau BW, beschreibt die Ansätze.
Das Engineering-Unternehmen Edag mit acht Partnern einen neuen Werkstoff entwickelt. Die Aluminium-Legierung wurde für additive Verfahren optimiert und erfüllt hohe Steifigkeitsanforderungen.
Während die E-Mobilität weiter Fahrt aufnimmt, bleibt für die Zulieferer immer weniger von der Wertschöpfung. Matthias Zink von Schaeffler und Martin Koers vom VDA sprechen Klartext.
Leichtbau am Fahrwerk hat mehrere Vorteile: verbesserte Fahrdynamik, geringerer Kraftstoffverbrauch, und höherer Fahrkomfort. Saint Jean Industries hat auf dem Leichtbau-Gipfel in Würzburg deshalb eine Bi-Material-Bremsscheibe vorgestellt.
Verbundwerkstoffe werden in der Industrie beliebter. Wie diese Materialien sicher mit weiteren Werkstoffen verbunden werden können, zeigte KVT-Fastening auf dem Leichtbau-Gipfel in Würzburg.
Leichtbau mit thermoplastischen Elastomeren: Kraiburg hat dafür einen neuen Werkstoff entwickelt. Was er kann, stellte Matthias Michl, Leiter Anwendungsentwicklung des Unternehmens, beim Leichtbau-Gipfel vor.
Politik und Autobauer sehen im Leichtbau eine große Chance für mehr Klimaschutz. Kleinere Unternehmen gelte es dabei zu unterstützen, hieß es zum Auftakt der Veranstaltung »Leichtbau-Gipfel«.
Mit einer neuartigen Optimierungsmethode bereitet Simufact Bauteile für die additive Fertigung vor. Viele Schritte hat das Softwareunternehmen dabei automatisiert.
Prozesse digital entwickeln: Das ganze Potenzial dieses Ansatzes lässt sich nur dann nutzen, wenn die Daten in einer digitalen Materialdatenbasis zusammengeführt werden. Jochen Rühl von der Scherdel-Gruppe referierte dazu beim Leichtbau-Gipfel in Würzburg.
Wie funktioniert wirtschaftlicher Leichtbau in der Serie? Jürgen Wesemann von Ford zeigte auf dem »Leichtbau-Gipfel« in Würzburg, welche Strategie der Automobilhersteller verfolgt.