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Werkstofftechnik

„Surface Coated Brake“: Die Wunder-Bremse

| Autor/ Redakteur: Hartmut Hammer / Svenja Gelowicz

Porsche hat mit der „Surface Coated Brake“ eine neue Bremsenvariante entwickelt. Sie soll vieles besser können als herkömmliche Graugussbremsen – und günstiger sein als eine Keramikbremse.

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Porsches „Surface Coated Brake“ verfügt über Zehnkolbensättel an der Vorderachse und Vierkolbensättel an der Hinterachse.
Porsches „Surface Coated Brake“ verfügt über Zehnkolbensättel an der Vorderachse und Vierkolbensättel an der Hinterachse.
(Bild: Porsche)

Schnell und verlässlich zu verzögern ist für alle Fahrzeuge wichtig – an die Bremsen von Hochleistungsfahrzeugen stellen ihre Fahrer aber meist deutlich höhere Anforderungen. Porsche setzt seit Kurzem im neuen Cayenne die sogenannte Porsche Surface Coated Brake (PSCB) ein, eine Bremsenvariante, die über eine spezielle Beschichtung verfügt.

Die Entwickler versprechen sich davon etwa ein besseres Ansprech- und Fadingverhalten, weniger Korrosion, Verschleiß und – ganz wichtig bei den hitzigen Fahrverbotsdiskussionen – erheblich weniger Bremsstaub. Basis der PSCB ist eine herkömmliche Compound-Bremse. Ihr Aluminiumbremstopf ist über eingegossene Stifte mit der Graugussscheibe verbunden. Das Besondere ist eine Hartmetallbeschichtung der Graugussscheibe in Kombination mit speziell darauf abgestimmten Bremsbelägen.