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Mobilität Toyota gründet Marke für Mobilitätsdienstleistungen

| Redakteur: Sven Prawitz

Unter dem Namen „Kinto“ startet Toyota in Europa eine neue Marke für Mobilitätsdienstleistungen. Damit will der japanische Automobilhersteller verschiedene Dienste vom Carsharing bis zum Auto-Leasing anbieten.

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(Bild: Toyota)

Toyota gründet in Europa eine Marke für Mobilitätsdienstleistungen. Unter dem Namen „Kinto“ möchte der Automobilhersteller neue Gruppen von Mobilitätsnutzern ansprechen – von Einzelpersonen bis hin zu Firmenkunden und Städten. Außerdem möchte das Unternehmen eine Basis schaffen, um künftig Dienste wie Carsharing, Fahrgemeinschaften oder Abonnements zu entwickeln und einzuführen, wenn dies sinnvoll sei. Künftige Fortschritte beim automatisierten Fahren sollen laut Toyota automatisch in Mobility-as-a-Service-Verkehrsmittel integriert und erprobt werden.

Die notwendigen Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit vernetzten Fahrzeugen soll die Geschäftseinheit Toyota Connected Europe schaffen. Mehr erklärt Toyota-Connected-Europe-CEO Agustín Martín im Interview.

„In Märkten, in denen dies tragfähig und nachhaltig sein kann, werden wir durch die Ergänzung unseres traditionellen Geschäftsmodells um Mobilitätsdienstleistungen auf neue Kundenbedürfnisse reagieren und aufkommende Mobilitätsanforderungen von Städten und Regionen unterstützen“, sagt Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota Motor Europe.

Von Carsharing bis Leasing

Laut Toyota variieren die Kinto-Dienstleistungen je nach Markt – abhängig von Rentabilität und Nachhaltigkeit. Die ersten Dienstleistungen, die in einigen europäischen Märkten eingeführt werden sollen, sind:

  • Kinto One: ein Full-Service-Leasing-Angebot, bei dem Fahrzeug, Service und – marktabhängig – auch die Versicherung in einer monatlichen Zahlung kombiniert werden.
  • Kinto Share: ein Carsharing-Angebot, auf das die Nutzer zeitweise zugreifen können. Der bestehende Carsharing-Dienst Yuko von Toyota, der bereits in mehreren europäischen Städten angeboten wird, werde in Kinto umbenannt.
  • Kinto Join: Mitfahrgelegenheiten, die Mitarbeiter verbinden, die ihren täglichen Arbeitsweg teilen möchten.
  • Kinto Flex: Autoleasing im Abonnement.

Weitere Dienste wie Ride-Hailing oder eine multimodale App werden eigenen Angaben zufolge derzeit evaluiert. Die Dienste sollen über mobile Apps, die digitale Bezahlmöglichkeiten integrieren, angesteuert werden.

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