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Werkstoffe Vacuumschmelze: Kupferkühler für elektrifizierte Fahrzeuge

| Autor: Jens Scheiner

Vacuumschmelze hat einen Lotwerkstoff auf Kupferbasis entwickelt, der die herkömmlichen Aluminium-Kühler der IGBT-Module in elektrifizierten Fahrzeugen ersetzt.

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Vacuumschmelze hat einen Lotwerkstoff auf Nickel-, Nickel-Eisen- oder Kupferbasis entwickelt.
Vacuumschmelze hat einen Lotwerkstoff auf Nickel-, Nickel-Eisen- oder Kupferbasis entwickelt.
(Bild: Vacuumschmelze)

Lange Zeit haben Aluminium-Kühler, nicht zuletzt aus Preisgründen, den Markt dominiert. Mit der zunehmenden Anzahl an elektrischen oder hybrid-elektrischen Fahrzeugen und den darin verbauten IGBT-Modulen sind Kupferkühler gefragt. Der Hintergrund: IGBTs (Insulated Gate Bipolar Transistor, Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode) erfordern eine effiziente Wärmeabführung. Vaccumschmelze hat deshalb eine amorphe kupferbasierte Lotfolie entwickelt.

Das sogenannte „Vitrobraze“ ist ein metallischer Lotwerkstoff auf Nickel-, Nickel-Eisen- oder Kupferbasis, der frei von organischen Bindemitteln ist. Die Lotfolien zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch gute Fließeigenschaften und gleichmäßige Lötverbindungen aus. Sie eignen sich für ebene, rechteckige Geometrien mit engen Kühlkanälen: ohne dabei Flussmittel zu verwenden oder Verbrennungsgase der organischen Binder absaugen zu müssen. Sie eignen sich damit gut, um besonders kompakte Kühler hartzulöten.

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Die kupferbasierten Legierungen „VZ2250“ und „VZ2255“ kommen in erster Linie für die Verbindung von Kupfer- und Messing-Wärmetauschern in der Industrie und Automobil-Anwendungen zum Einsatz. In einigen Fällen können dem Unternehmen zufolge die kupferbasierten Lofolien silberhaltige Hartlotlegierungen ersetzen.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE