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Neue Modelle Vanderhall Venice Speedster: Allein Unterwegs

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Spaß durch Verzicht – diesem einfachen Gedanken folgt der neue Venice Speedster, bei dem der Hersteller Vanderhall den bislang üblichen Beifahrersitz opfert.

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Vanderhall führt mit dem Venice Speedster ein neues Basismodell ein.
Vanderhall führt mit dem Venice Speedster ein neues Basismodell ein.
(Bild: Vanderhall)

Drei Räder, zwei Sitze und viel Fahrspaß – so lautet die knappe Formel für die offenen Dreirad-Mobile der US-Firma Vanderhall. Im neuen Modell Speedster Venice wird allerdings auf den bislang obligatorischen Beifahrersitz verzichtet, was auf der anderen Seite den Lustfaktor beim Fahren erhöhen soll.

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Für diesen sorgt vor allem ein 132 kW/180 PS starker 1,4-Liter-Turbobenziner, der nur etwas über 600 Kilogramm Fahrzeuggewicht in Schwung bringen muss. Entsprechend dürfte die Sprintzeit auf Tempo 100 ähnlich wie beim Zweisitzer-Pendant unter fünf Sekunden liegen, während maximal 225 km/h möglich sind. Angesichts der Mini-Scheibe ist der Pilot dem Fahrtwind allerdings ziemlich gnadenlos ausgesetzt, weshalb Fahrer das längsdynamische Potenzial des Vanderhall Venice Speedster nicht annähernd ausreizen dürften. Im Gegenzug bietet der Einsitzer einige Komfortnettigkeiten wie Heizung, Sechsgang-Automatik, einen beheizten Ledersitz, Holzlenkrad und eine 400-Watt-Audioanlage.

Der Preis, der zugleich den Einstieg in die Vanderhall-Modellwelt markiert, liegt bei 27.000 Dollar, was umgerechnet gut 24.000 Euro entspricht. Einen offiziellen Vertrieb für Vanderhall gibt es in Deutschland nicht, weshalb deutsche Kunden in den USA kaufen und dann noch Zusatzkosten für Transport, Zoll und Einzelabnahme tragen müssen.

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