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Antrieb Verbrenner-Aus in Großbritannien kommt früher

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

In Großbritannien sollen bereits ab dem Jahr 2035 keine neuen Benzin- und Diesel-Fahrzeuge mehr verkauft werden. Bislang galt 2040 als spätestes Datum. Auch Hybrid-Modelle sind von der neuen Frist betroffen.

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Lang erforscht, entwickelt, verbessert: der Verbrennungsmotor. Doch die Zeit für die Technologie scheint weltweit abzulaufen.
Lang erforscht, entwickelt, verbessert: der Verbrennungsmotor. Doch die Zeit für die Technologie scheint weltweit abzulaufen.
(Foto: Daimler )

Zum Schutz des Klimas sollen in Großbritannien bereits ab dem Jahr 2035 keine neuen Benzin- und Diesel-Fahrzeuge mehr verkauft werden. Das kündigte die Regierung am Dienstag in London an. Bislang galt 2040 als spätestes Datum. Kritiker hatten aber darauf hingewiesen, dass Großbritannien dann nicht mehr sein Ziel erreichen könnte, bis 2050 seinen Beitrag zur Klimaerwärmung auf Null zu senken. Auch Hybrid-Autos sind von der neuen Frist betroffen.

Im schottischen Glasgow findet vom 9. bis 20. November die 26. UN-Klimakonferenz statt. „Es gibt keine größere Verantwortung als unseren Planeten zu schützen“, sagte Premier Boris Johnson. Der Regierungschef sowie der Umweltschützer und Naturfilmer David Attenborough (93) trafen am Morgen Schulkinder im Wissenschaftsmuseum in London und sprachen dann mit Klimaexperten und Politikern.

Viele Städte in Großbritannien leiden unter schlechter Luft, besonders London. Die Schadstoffe sind auch eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Menschen. Londons Bürgermeister Sadiq Khan bezeichnete einmal die Luft in der Hauptstadt als „Killer“ .

Vor der UN-Konferenz gab es in Großbritannien bereits Ärger: Die frühere Klima- und Energie-Staatssekretärin Claire O'Neill war in der vergangenen Woche von Johnson als Präsidentin des Treffens geschasst worden. Sie wehrte sich gegen die Entscheidung in einem Brief an ihn, aus dem am Dienstag die „Financial Times“ zitierte. O'Neill wirft Johnson Mangel an Führungsqualitäten vor. Ihr Nachfolger soll Berichten zufolge nächste Woche bestimmt werden.

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