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Elektromobilität Volkswagen beteiligt sich an Hubject

| Redakteur: Christian Otto

Volkswagen beteiligt sich an der eRoaming-Plattform Hubject. Die Plattform ermöglicht E-Fahrzeugkunden ein einfaches Laden und Bezahlen an Ladestationen.

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Der VW-Konzern hat sich an Hubject beteiligt, um das Laden von E-Fahrzeugen zu erleichtern.
Der VW-Konzern hat sich an Hubject beteiligt, um das Laden von E-Fahrzeugen zu erleichtern.
(Bild: VW)

Der Volkswagen Konzern steigt bei der eRoaming-Plattform Hubject GmbH als Gesellschafter ein. Mit der strategischen Beteiligung an dem Berliner Unternehmen will der Hersteller ab Anfang des Jahres 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorantreiben. Daneben soll durch das Engagement die Hubject GmbH auch weiter expandieren und internationalisiert werden. Um die Akzeptanz der Elektromobilität zu steigern, bedarf es vor allem einer gut ausgebauten Ladeinfrastruktur mit einem möglichst einfachen und grenzüberschreitenden Bezahlsystem. Dieses Modell bietet Hubject: Das Unternehmen das von BMW, Bosch, Daimler, EnBW, Innogy und Siemens im Jahr 2012 gegründet wurde, ermöglicht Elektroautofahrern den einfachen Zugang sowie das Laden und Bezahlen an Ladestationen. Laut Angaben des Unternehmens sind heute fast 40.000 Ladepunkte auf drei Kontinenten an die Plattform angeschlossen.

Massentaugliche E-Mobilität

Seit 2013 bietet Hubject mit „intercharge“ das ladestationsbetreiber- und länderübergreifende Laden von Elektrofahrzeugen über eine eigene eRoaming-Plattform an. Damit sollen die bestehenden Insellösungen der Ladeinfrastruktur vernetzt werden. Der Volkswagen-Konzern will bis zum Jahr 2025 im Rahmen von „Together – Strategie 2025“ 30 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Christian Hahn, Geschäftsführer der Hubject GmbH, freut sich über die Unterstützung von VW: „Mit unseren inzwischen sieben starken Gesellschaftern aus drei Branchen haben wir die ideale Basis, unseren Wachstumskurs in der Elektromobilität fortzusetzen. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern. Weiterhin sind wir auch künftig offen für neue internationale Gesellschafter.“

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