Additive Fertigung Volkswagen druckt mehrere Materialien farbig

Redakteur: Thomas Günnel

Die additive Fertigung ist in der Vorserienentwicklung ein gängiges Verfahren. Volkswagen kann jetzt Prototypen aus mehreren Materialien und in Farbe drucken.

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Volkswagen setzt in der Vorserienentwicklung 3-D-Drucker ein, die die Transparenz von Glas nachbilden können.
Volkswagen setzt in der Vorserienentwicklung 3-D-Drucker ein, die die Transparenz von Glas nachbilden können.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen nutzt in der Prototypenentwicklung jetzt Vollfarb-3-D-Drucker, die mehrere Materialien verarbeiten können. Das Vorseriencenter des Automobilherstellers stellt damit unter anderem Prototypen für Innen- und Außenanwendungen her. Ihre Präzision entspreche dabei zu 99 Prozent denen des Endbauteils. Welche Bauteile konkret entstehen werden, wollte Volkswagen mit Verweis auf die vertrauliche Entwicklung nicht sagen.

Bis zu sieben Materialien

Möglich sind vollfarbige Prototypen die aus bis zu sieben Materialien bestehen und sich in Festigkeit, Flexibilität, Lichtundurchlässigkeit und Transparenz unterscheiden – in einem einzigen Druck.

Auch die Transparenz von Glas ist möglich, das Material dafür nennt sich „Vero Ultra Clear“. Entwickelt hat es der amerikanisch-israelische Hersteller von 3-D-Druckern und -Drucksystemen Stratasys, der auch die Drucker für Volkswagen liefert.

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