Feststoffbatterie VW-Beteiligung präsentiert vielversprechende Ergebnisse

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Sven Prawitz

Quantumscape hat vielversprechende Daten zu seinen Feststoffakkus veröffentlicht. Die Produktion soll in wenigen Jahren im VW-Werk Salzgitter starten.

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Das Oberklassenmodell Aero B von Volkswagen ist für das Jahr 2023 geplant. Ob das Modell auch Feststoffakkus bekommt, ist nicht bekannt.
Das Oberklassenmodell Aero B von Volkswagen ist für das Jahr 2023 geplant. Ob das Modell auch Feststoffakkus bekommt, ist nicht bekannt.
(Bild: Volkswagen)

Das US-Start-up Quantumscape reklamiert für sich einen Durchbruch bei der Akku-Technologie von Elektroautos. Das Unternehmen, an dem unter anderem der Volkswagen-Konzern beteiligt ist, hat nun erstmals Testdaten zu seiner selbst entwickelten Feststoffbatterie veröffentlicht. Demnach lässt sich der Akku in 15 Minuten auf 80 Prozent laden, ist relativ unempfindlich gegen tiefe Temperaturen und fängt auch bei extremer Hitzeentwicklung nicht Feuer. Außer für Autos könnte sich die Technik für Fluggeräte eignen. Eine Produktion in größerer Stückzahl soll im Jahr 2024 im VW-Werk Salzgitter starten.

Die Feststoff- oder Festkörperbatterie gilt als nächster großer Schritt bei der Akku-Entwicklung. Statt flüssigem Elektrolyt kommt bei ihr ein Feststoff zum Einsatz, der größere Speicherkapazitäten bietet und gleichzeitig ungefährlicher im Betrieb ist. Auch andere Fahrzeug- und Akku-Hersteller arbeiten an entsprechenden Batterien. Toyota etwa hat kürzlich für das Jahr 2025 ein serienreifes Produkt angekündigt.

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