Energieträger Wasserstoff: Jetzt kommt die Infrastruktur

Autor / Redakteur: Gerald Scheffels / Sven Prawitz

Die EU verfolgt beim Wasserstoff eine ehrgeizige Strategie. Fördergelder fließen und es gibt spannende Projekte, nicht nur in der Autobranche. Doch wie steht es um die flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff – heute und morgen?

Bei Bussen und Kommunalfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb reicht eine Tankstelle. Der Wasserstoff wird zum Beispiel in Chemiewerken oder Müllheizkraftwerken erzeugt.
Bei Bussen und Kommunalfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb reicht eine Tankstelle. Der Wasserstoff wird zum Beispiel in Chemiewerken oder Müllheizkraftwerken erzeugt.
(Bild: WSW)

Von der Elektromobilität ist das Henne-Ei-Problem bekannt: Ohne Kundenpotenzial und gesicherte Marktperspektiven investieren die Energieversorger nicht in Ladeinfrastruktur. Und umgekehrt mag der Autofahrer ohne flächendeckende Lademöglichkeit kein Elektroauto kaufen.

In Sachen Strom scheint sich dieses Dilemma langsam zurechtzuruckeln. Beim Wasserstoff könnte es geschmeidiger ablaufen. Denn mit den Strategien der EU und Deutschlands kommt jetzt – auch getrieben durch Fördermittel – Schwung in ein Thema, das seit über zwanzig Jahren diskutiert wird: die Wasserstoffwirtschaft.

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