Automobilzulieferer Weber kauft Werke der Schweizer Group

Redakteur: Tanja Schmitt

Der Automobilzulieferer Albert Weber aus Markdorf übernimmt zwei Werke der insolventen Schweizer Group. In Plauen verliert rund die Hälfte der Mitarbeiter ihren Job.

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Die Firmenzentrale des Automobilzulieferers Albert Weber in Markdorf.
Die Firmenzentrale des Automobilzulieferers Albert Weber in Markdorf.
(Bild: Henry M.Linder/Albert Weber)

Albert Weber aus Markdorf übernimmt zwei Werke der insolventen Schweizer Group. Die Übertragung der Standorte im sächsischen Plauen und im bayrischen Roding soll zum 1. April erfolgen, steht bislang aber noch unter Vorbehalt. Der Gläubigerausschuss stimmte dem Verkauf einstimmig zu. Die IG Metall Regensburg und der Betriebsrat am Standort Roding begrüßen die Übernahme. Über den Kaufpreis wurde bislang Stillschweigen vereinbart. Weber übernimmt in Roding alle 110 Arbeitsplätze. In Plauen wird nur rund die Hälfte der 126 Mitarbeiter weiterbeschäftigt.Weber war 2019 selbst insolvent, wurde aber von einem Investor übernommen.

Über die Schweizer Group

Die Schweizer Group Global aus Hattenhofen stellte im Januar 2020 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Am 1. April 2020 eröffnete das Amtsgericht Göppingen das Verfahren. Die Schweizer Group fertigt Aluminiumdruckgusskomponenten, die in Motoren und Antriebssträngen verbaut werden.

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