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BASF China Werk für Cellasto-Federn

| Redakteur: Bernd Otterbach

In Shanghai soll bis Anfang 2010 ein neuer Standort der BASF für die Produktion von Cellasto Automobil-Zusatzfedern für jährlich rund fünf Millionen Fahrzeuge entstehen.

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Damit will BASF die Voraussetzung für die kundennahe Belieferung des wachsenden Automobilmarkts in China sichern. Shanghai ist nach Nansha/China und Shinshiro/Japan, der dritte Produktions- und Entwicklungsstandort für die Autobauteile aus Polyurethan (PU) in Asien.

„Diese Investition baut unsere Position im asiatischen Raum deutlich aus“, sagt Jacques Delmoitiez, President BASF Polyurethanes. „Mit unseren drei Standorten werden wir Kunden im gesamten Raum Asia Pacific beliefern können.“ Shanghai ist eine der Kernregionen der chinesischen Automobilindustrie. „Wir errichten hier einen modernen, hochflexiblen Cellasto-Standort, an dem unser Team sehr eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten und ihr dynamisches Wachstum begleiten wird“, sagt Chew Eng Soo, Group Vice President, BASF Polyurethanes Asia Pacific. Die neue Cellasto-Niederlassung, die in den bereits bestehenden BASF-Standort in Shanghai integriert wird, kann laut Unternehmen, wie auch der Standort Nansha, ihre Produktion bei steigendem Bedarf kurzfristig deutlich erhöhen.

Federn und dämpfen

Cellasto findet sich in jedem zweiten Fahrzeug, das weltweit produziert wird. Unter dem Markennamen Cellasto entwickelt, produziert und vertreibt BASF Bauteile aus zelligen Polyurethan-Elastomeren, die als Zusatzfedern, Anschlagpuffer oder Dämpferlager zum Fahrkomfort beitragen. Cellasto schluckt nach Angaben des Herstellers im Vergleich zu herkömmlichen Zusatzfedern Schwingungen besser, vermindert Geräusche und erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. Etwa 160 Millionen Cellasto-Bauteile werden jährlich an weltweit sechs BASF-Standorten hergestellt.

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