Mobilize Wie Renault ein Mobilitätsimperium aufbauen will

Autor: Svenja Gelowicz

Renault hat vier Fahrzeuge nur für Mobilitätsservices entwickelt. Zum Ende der Dekade sollen Letztere ein Fünftel des Konzernumsatzes ausmachen. Was hinter dem Aufgebot steckt.

Renault nutzte seinen Stand auf der IAA in München zwischenzeitlich für die Präsentation seiner Mobilize-Produktfamilie.
Renault nutzte seinen Stand auf der IAA in München zwischenzeitlich für die Präsentation seiner Mobilize-Produktfamilie.
(Bild: Renault)

Gilles Normand war Anfang September zum ersten Mal in München. „Eine schöne Stadt“, befindet er danach. Anlass für den Aufenthalt war wenig überraschend die Branchenmesse IAA. Normand war aus Frankreich in den Süden Deutschlands gereist, um der Autowelt ein neues Fahrzeugangebot vorzustellen. So weit, so gewöhnlich.

Aufmerksamkeit ziehen vielmehr die Pläne Renaults auf sich, die vorgestellten Fahrzeuge nicht an Endkunden verkaufen zu wollen. Sie sollen die Modelle der Elektro-Familie – bestehend aus den Zwerg-Stromern Duo und Bento, der E-Limousine Limo und dem Lieferfahrzeug Hippo – nur leihen können. Sie gehören zu Renaults neuer Mobilitätsmarke Mobilize.

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Redakteurin im Ressort Management