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Automobilzulieferer ZF stärkt seine Division E-Mobility

| Autor: Jens Scheiner

ZF hat an seinem Produktionsstandort in Schweinfurt sein neues E-Mobilitäts-Zentrum eröffnet. Dort sollen Büros mit Etagenrutschen die Arbeitswelt agiler machen. Zudem hat der Zulieferer nun einen neuen Produktionsstandort für E-Antriebe in Serbien.

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Am Sitz der Division E-Mobility in Schweinfurt ist ein neues Gebäude für die Verwaltung, die Entwicklung und den Vertrieb entstanden. Es bietet Platz für 520 Mitarbeiter.
Am Sitz der Division E-Mobility in Schweinfurt ist ein neues Gebäude für die Verwaltung, die Entwicklung und den Vertrieb entstanden. Es bietet Platz für 520 Mitarbeiter.
(Bild: ZF Friedrichshafen)

Der Automobilzulieferer ZF investiert in neue Gebäude und Produktionsstandorte seiner Division E-Mobility. Am Sitz des Geschäftsfeldes in Schweinfurt (Nordbayern) eröffnete der Technologiekonzern ein Gebäude für die Verwaltung, die Entwicklung und den Vertrieb. „Die Nachfrage nach elektrischen Antriebslösungen ist enorm gestiegen“, sagte Michael Hankel, Mitglied des ZF-Vorstands und verantwortlich unter anderem für die E-Mobilität und die Produktion, in seinem Grußwort. „Daher haben wir massiv in diese Division investiert, um attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und die Produktionskapazitäten zu erweitern. Mit der Elektromobilität schlagen wir bei ZF eine Brücke zur Mobilität der nächsten Generation und tragen dazu bei, den Verkehr emissionsärmer zu gestalten.“

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Bürokonzept mit Etagenrutschen

In dem neuen Schweinfurter Gebäude haben rund 520 Mitarbeiter Platz. Das Bürokonzept ermöglicht projektbezogenes, flexibles Arbeiten und erleichtert die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander. Von Etage zu Etage gelangt man auch mittels Rutschen. Das hat sich Hausherr Jörg Grotendorst, Leiter der Division E-Mobility, (Grotendorst im Exklusiv-Interview) im Silicon Valley abgeschaut. „Das moderne Bürokonzept bietet für jeden Zweck die passende Arbeitsumgebung. Es spiegelt den Wandel unserer Arbeitswelt wider, die von Agilität und Digitalisierung geprägt ist. Wir möchten unseren Spitzenkräften ein gutes Arbeitsumfeld bieten“, so Grotendorst.

Zudem sind in dem Gebäude, in das ZF eigenen Angaben zufolge insgesamt rund 30 Millionen Euro investierte, 16 Prüfstände und Prüfeinrichtungen zum Testen von elektrischen und elektrifizierten Antriebe sowie zugehörige Komponenten untergebracht. Insgesamt zählt der Standort Schweinfurt mit mehr als 9.400 Beschäftigten zu den größten ZF-Standorten weltweit.

Neue Produktionsstandorte in Serbien und China

Unterdessen stärkt ZF seine Division E-Mobility und deren Produktionskapazitäten auch an anderen Standorten weltweit. In dieser Woche wird der neue Standort Pančevo seiner Bestimmung übergeben. In dem Werk, 14 Kilometer nordöstlich der serbischen Hauptstadt Belgrad gelegen, produziert ZF Elektromotoren sowie elektrische Maschinen und Generatoren für Hybrid- und elektrische Antriebe sowie Getriebewählschalter und Mikroschalter. Perspektivisch sollen dort rund eintausend Mitarbeiter beschäftigt sein. Ein weiterer Produktionsstandort für Elektroantriebe entsteht zudem im chinesischen Hangzhou südlich von Schanghai. Dieser soll 2020 den Betrieb aufnehmen.

ZF-Vorstandsmitglied Michael Hankel: „Wir wollen unseren Kunden nicht nur technisch überzeugende Lösungen bieten, sondern müssen ihnen auch preislich attraktive Angebote machen. Denn um dauerhaft erfolgreich zu sein, braucht es Technologie- und Kostenführerschaft. Dieses Ziel erreichen wir durch das hohe Engagement unserer Mitarbeiter, und durch ein globales Produktionsnetzwerk.“

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE