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Zulieferer ZF übernimmt Automotive-Sparte von Bee Speed

| Redakteur: Jens Scheiner

ZF Friedrichshafen übernimmt das Automotive-Geschäft des Ingenieur-Dienstleisters Bee Speed. Mit dem Kauf will der Zulieferer seine Kompetenzen bei intelligenten mechanischen Systemen ausbauen.

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ZF Friedrichshafen übernimmt das Automotive-Geschäft des Ingenieur-Dienstleisters Bee Speed.
ZF Friedrichshafen übernimmt das Automotive-Geschäft des Ingenieur-Dienstleisters Bee Speed.
(Bild: ZF)

Die ZF Friedrichshafen AG hat einen Investitions- und Kooperationsvertrag mit dem Ingenieur-Dienstleister Bee Speed Automatizări S.R.L. unterzeichnet, und damit das Automotive-Geschäft übernommen. Bee Speed hat seinen Sitz in der westrumänischen Stadt Timisoara und arbeitet nach eigenen Angaben seit zehn Jahren für das Geschäftsfeld Bremssysteme der Division Aktive und Passive Sicherheitstechnik (ZF TRW). „Mit der Übernahme sichern wir uns dauerhaft das Know-how der 75 Ingenieure, die für uns arbeiten, und bieten ihnen ausgezeichnete Perspektiven als Teil des ZF-Konzerns“, sagt Manfred Meyer, Leiter Engineering des Geschäftsfelds Bremssysteme. ZF verstärke sich als Systemanbieter nicht nur in den Bereichen Software und IT, sondern weiterhin auch punktuell in der Mechanik. „Damit können wir unsere Kompetenzen bei intelligenten mechanischen Systemen weiter ausbauen“, erklärt Meyer.

Das Abkommen sieht die Herauslösung der Automotive-Sparte aus Bee Speed bis Anfang 2018 und den rechtlichen Übergang auf ZF zum 1. Januar 2019 vor. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Leiter der Automotive-Sparte und Mitgesellschafter von Bee Speed, Dr.-Ing. Scridon Sever, steht auch in Zukunft an der Spitze des Ingenieurteams. Der Ingenieur-Dienstleister Bee Speed wurde im Jahr 1994 gegründet. Zweites Standbein neben der Automotive-Sparte ist der Bereich Automatisierung mit Schwerpunkt Wasseraufbereitung. Diese Sparte führt Bee Speed eigenständig weiter.

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