Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Wirtschaft

Andreas Wendt: „Es geht nicht um Güte per se“

| Autor/ Redakteur: Tina Rumpelt / Sven Prawitz

Nach wenigen Monaten als BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk macht Andreas Wendt Nägel mit Köpfen. Das Effizienzprogramm „Materialkosten Next“ steht. Um es zu erfüllen, rät der 60-Jährige den Zulieferern, „neu zu denken“.

Firmen zum Thema

Andreas Wendt ist seit Oktober 2019 BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk.
Andreas Wendt ist seit Oktober 2019 BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk.
( Bild: Rainer Häckl/BMW )

Wichtig war für mich zunächst das Kennenlernen der Mitarbeiter und Kollegen im Einkauf und in unseren Komponentenfertigungen, die ich als Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk mit verantworte. Ich war auch viel bei Partnern und Zulieferern unterwegs. Ich habe vor allem erst einmal zugehört. Das ist meine Art, um Gesprächspartner kennenzulernen und einzuschätzen. Und selbstverständlich habe ich mich auch in die sehr anspruchsvollen strategischen Themen und Aufgaben des Vorstandes eingearbeitet.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person

Dr.-Ing. Andreas Wendt, 60, studierte zunächst Fotografie und arbeitete als Fotograf. 1988 schloss er sein Maschinenbau-Studium an der TU München ab, 1992 seine Promotion. Er ging zu Bosch, zuletzt leitete er das Bremsenwerk in Barcelona. 2002 wechselte er zu BMW und führte unter anderem die Werke in Regensburg und Dingolfing. Seit Oktober 2018 verantwortet er im Vorstand das Ressort Einkauf und Lieferantennetzwerk.