Wirtschaft Andreas Wendt: „Es geht nicht um Güte per se“

Autor / Redakteur: Tina Rumpelt / Sven Prawitz

Nach wenigen Monaten als BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk macht Andreas Wendt Nägel mit Köpfen. Das Effizienzprogramm „Materialkosten Next“ steht. Um es zu erfüllen, rät der 60-Jährige den Zulieferern, „neu zu denken“.

Andreas Wendt ist seit Oktober 2019 BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk.
Andreas Wendt ist seit Oktober 2019 BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk.
(Bild: Rainer Häckl/BMW)

Herr Wendt, Sie sind seit Oktober 2018 im Vorstand von BMW tätig. Was haben Sie in den ersten Monaten im neuen Amt gemacht?

Wichtig war für mich zunächst das Kennenlernen der Mitarbeiter und Kollegen im Einkauf und in unseren Komponentenfertigungen, die ich als Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk mit verantworte. Ich war auch viel bei Partnern und Zulieferern unterwegs. Ich habe vor allem erst einmal zugehört. Das ist meine Art, um Gesprächspartner kennenzulernen und einzuschätzen. Und selbstverständlich habe ich mich auch in die sehr anspruchsvollen strategischen Themen und Aufgaben des Vorstandes eingearbeitet.