Zulieferer Apt Products erfolgreich saniert

Redakteur: Tanja Schmitt

Der angeschlagene Automobilzulieferer Apt Products wurde erfolgreich saniert. Rund die Hälfte der Arbeitsplätze konnte gerettet werden.

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Apt Products konnte erfolgreich saniert werden.
Apt Products konnte erfolgreich saniert werden.
(Bild: Apt Products)

Der Zulieferer Apt Products blickt wieder positiv in die Zukunft: Das Unternehmen konnte mithilfe eines Insolvenzplans erfolgreich saniert werden – ausgearbeitet von den Restrukturierungsexperten Holger Rhode und Michael Nienerza, beide Partner der Wirtschaftskanzlei Görg. 56 von 106 Arbeitsplätzen wurden laut Mitteilung gerettet. Alle vom Personalabbau betroffenen Beschäftigten bekamen die Möglichkeit, in eine Transfergesellschaft zu wechseln.

Die Apt Products GmbH hat ihren Sitz im fränkischen Eckental. Das Unternehmen bearbeitet, vertreibt und handelt vorwiegend mit Aluminiumprofilen und -blechen für die Autoindustrie. Ein Schwerpunkt des Geschäfts liegt derzeit auf Komponenten für Reise- und Stadtbusse, insbesondere Karosserie-Klappensysteme und Schweißbaugruppen für Türen und Karosserieteile.

Apt Products hatte im Dezember 2020 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Tourismussektor eingebrochen und große Reisebushersteller reduzierten ihre Bestellungen. Vor Antragstellung erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt mit über 100 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 10,7 Millionen Euro.

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