CES 2021 Aptiv zeigt neue ADAS-Plattform und Zonen-Controller

Redakteur: Sven Prawitz

Der Automobilzulieferer Aptiv zeigt auf der CES neue Produkte für die Zonen-Architekturen moderner Fahrzeuge.

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Eine neue ADAS-Plattform von Aptiv soll die Zonen-Architektur in Fahrzeugen unterstützen und helfen, Entwicklungszeit einzusparen.
Eine neue ADAS-Plattform von Aptiv soll die Zonen-Architektur in Fahrzeugen unterstützen und helfen, Entwicklungszeit einzusparen.
(Bild: Aptiv)

Aptiv zeigt im Rahmen der CES seine neue ADAS-Plattform für Fahrerassistenzsysteme der Level 1 bis 3. Das Konzept sei nach Angaben des Zulieferers so gestaltet, dass es für sämtliche Fahrzeugsegmente skalierbar ist. Die Plattform sei kompatibel mit den in Zonen aufgeteilten Elektronik-Architekturen moderner Fahrzeuge. Die Software der ADAS-Funktionen soll beispielsweise per Funk aktualisiert werden können.

Um die Entwicklungszeit möglichst kurz zu halten, setzt der Zulieferer auf modularisierte Software-Bausteine. Daneben ist es möglich die Sensoren und die Technik zur Sensordatenfusion von Aptiv zu nutzen. Die Plattform soll zudem die Grundlage für die ADAS-Funktionen von „Motional“ bilden. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Aptiv und der Hyundai Motor Group.

Neue Zonen-Controller

Für die Zonen-Architektur hat Aptiv zudem auf der CES neue Zonen-Controller vorgestellt. Sie sollen Energie und Daten zwischen Sensoren, Peripheriegeräten und Systemen im Fahrzeug verteilen. Außerdem trennen sie die Datenein- und -ausgabe von ihrer Verarbeitung. Standardisierte Schnittstellen sollen den Einsatz von „Plug and Play“-Geräten unterstützen. Anstatt beispielsweise direkt an einen Domain-Controller oder ein Steuergerät angeschlossen zu werden, verbinden sich die Geräte mit einem Zonen-Controller , der sich dann über eine einzige gemeinsame Schnittstelle mit einem Domain-Controller verbindet.

Das System lasse sich laut Aptiv besser skalieren, da die Domain-Controller alleine mit der übergeordneten Software interagieren und über einen eigenen Entwicklungszyklus jenseits der Datenein- und -ausgabe verfügen. Außerdem würden sie die Verkabelung für eine automatisierte Montage vereinfachen, bei geringeren Kosten, heißt es in der Mitteilung des Zulieferers.

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