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140 PS aus 1,4 Litern in Vorbereitung
In absehbarer Zeit wird zudem ein zweiter 140 PS starker 1.4 TFSI COD in die Palette einziehen. Dank der neuen COD-Technik (cylinder on demand), die in ähnlicher Form ihr Debüt in den großen S-Modellen von Audi gegeben hat, soll er effizienter zu bewegen sein. Bei niedriger und mittlerer Last sowie im Schubbetrieb legt das System den zweiten und dritten Zylinder des Vierzylinders still. Die Drehzahl muss dafür zwischen 1.400 und 4.000 1/min liegen, und das Drehmoment darf bis zu 100 Nm betragen. Wenn der Fahrer kräftig Gas gibt, werden die abgeschalteten Zylinder wieder aktiv. Im kombinierten Verbrauch soll COD bis zu 0,4 Liter Kraftstoff sparen – die optionale Start-Stopp-Funktion nochmals 0,2 Liter.

Bereits im regulären 1.4 TFSI befindet sich eine weitere Innovation: Der Abgaskrümmer wurde in den Zylinderkopf integriert. Dort bringt er das Kühlwasser nach dem Kaltstart rasch auf Temperatur. Erst danach gibt ein Thermostat im neuen Kühlmittelpumpen-Modul die Kühlung des Kurbelgehäuses frei. Im Vollastbereich senkt der Wassermantel die Temperatur des Abgases. Das reduziert laut Hersteller den Verbrauch deutlich.
Leichtbau ist für Audi keine Pflichtaufgabe, sondern eine Geisteshaltung – so lautet die modellübergreifende Botschaft der Ingolstädter. Dass beim A3 auch in dieser Disziplin dem Vorsatz Taten folgen, versteht sich fast von selbst. So ist es bei der Neuauflage gelungen, das Leergewicht gegenüber dem Vorgängermodell um bis zu 80 Kilogramm zu verringern.

Möglich machen dies unter anderem so genannte formgehärtete Stähle, die im Karosseriebau zum Einsatz kommen. Ein extremer Temperatursprung während des Umformens verleiht ihnen hohe Festigkeit, wodurch sie mit relativ geringen Wandstärken auskommen und entsprechend leicht sind. Insgesamt 26 Prozent der Karosserie besteht aus dem Material, was das Gewicht um 18 Kilogramm senkt.
Leichter sind auch die vorderen und hinteren Stoßfänger des Kompaktwagens. Sie werden ebenso wie die Kühlerschutzgitter und Abgasblenden von Polymerspezialisten Rehau geliefert. Die Motoren haben ebenfalls abgespeckt: Der 1.4 TFSI wiegt noch 107 Kilogramm – 21 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Mit allein 15 Kilogramm haben das Aluminium-Kurbelgehäuse und die darin integrierten Teile den größten Anteil an dieser Diät. Der Fortschritt steckt auch in den kleinen Details – in den Aluminium-Kolben etwa oder in den hohl gebohrten Pleuellagerzapfen.
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