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Audi, Unity und Osram: Die Personalien der Woche

| Autor: Jens Scheiner

Während Audi sein Management strafft und jede zehnte Führungsposition streichen will, erweitert Unity seinen Aufsichtsrat – und BMW verliert einen Manager an Osram. Ein Überblick.

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Audi-Chef Bram Schot sagte dem „Handelsblatt“, er plane jede zehnte Führungsposition im Unternehmen zu streichen.
Audi-Chef Bram Schot sagte dem „Handelsblatt“, er plane jede zehnte Führungsposition im Unternehmen zu streichen.
(Bild: Audi)

Bereits Ende Januar hat Audi angekündigt, mit Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen das Betriebsergebnis von 2018 bis 2022 um insgesamt rund 15 Milliarden Euro zu steigern. Das sind fünf Milliarden Euro mehr als im laufenden Transformationsplan des ehemaligen Audi-Chefs Rupert Stadler. Um diese Ziele zu erreichen, will die angeschlagene VW-Tochter nicht nur die Nachtschicht streichen, sondern auch sein Management straffen: Audi-Chef Bram Schot sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstag), dass er plane, jede zehnte Führungsposition im Unternehmen zu streichen. Außerdem will Audi auch durch eine schnellere Einführung von Elektroautos und ein verstärktes Engagement in China seine Gewinne wieder hochfahren. Mit dem Umbau soll auch ein Kulturwandel einhergehen: „Wir müssen jünger, dynamischer und weiblicher werden“, forderte der Audi-Chef zudem.

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Unity, Osram und Capgemini

Dagegen reagiert die Managementberatung Unity auf den anhaltenden Wachstumskurs und erweitert seinen Aufsichtsrat von drei auf vier Mitglieder. Gerhard Picot ist aus Altersgründen aus dem Gremium ausgeschieden. Mit Reinhold Achatz und Martin Henssler wurden zwei Experten neu in das Gremium gewählt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Gausemeier, Seniorprofessor am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und sein Stellvertreter Dieter Schacher, langjähriger CIO der VW-Gruppe, wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Capgemini verstärkt seinen globalen Beratungsbereich Automotive mit Markus Winkler und Rainer Mehl. Während Winkler die weltweite Führung des Bereichs Automotive und Mobility der Capgemini Gruppe übernimmt, ist Mehl neuer Automotive- und Mobility-Chef von Capgemini Invent, der Beratungseinheit für Strategie, digitale Innovation und Transformation der Capgemini Gruppe. Zusätzlich verantwortet er dort die Beratungsbereiche für Manufacturing und Life Sciences und verstärkt das globale Führungsteam.

Lynx, Bureau Veritas und Exxon

Lynx Software Technologies erweitert sein europäisches Team und hat Andrew Turnbull zum Senior Director EMEA Sales, und Tim Loveless zum Principal Solutions Architect ernannt. Beide berichten an Lee Cresswell, Vice President of Global Sales bei Lynx.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 hat Gabriele Rauße als Vice President der Industry & Facilities Division die Leitung der Geschäfte von Bureau Veritas für die Region DACH übernommen und wurde als Geschäftsführerin der Bureau Veritas Germany Holding berufen. Rauße übernimmt damit den Vorsitz der Geschäftsführung und folgt auf Gérard Biessy, der nun als Senior Vice President im Europäischen Management tätig ist.

Johannes Weber ist bei Exxon Mobil der neue Leiter für Automotive-Schmierstoffe in der DACH-Region. Webers neue Aufgabe besteht in der Koordination des Automotive-Geschäfts. Gemeinsam mit seinem Team soll er die vorhandenen Beziehungen zu Kunden und Partnern pflegen.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE