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Coronakrise Autobauer in der Coronakrise: Opel und VW-Premiummarken laut Umfrage Schlusslicht

Autor: Svenja Gelowicz

Die Deutschen haben wenig Vertrauen in die heimische Autoindustrie, was deren Rüstzeug gegen die Coronakrise angeht. Und sie glauben auch, dass der Schaden ein langfristiger ist.

(Bild: Volkswagen)

Im Zuge der Coronakrise haben die Autobauer ihre Werke dichtgemacht. Die Nachfrage nach Fahrzeugen ist im Keller. Wegen des Verkaufseinbruchs in der Coronakrise musste Volkswagen die Arbeit nach dem jüngsten Wiederanlauf stellenweise schon wieder herunterfahren.

Welche der deutschen Autobauer sind am besten für die Pandemie gerüstet? Dieser Frage ist das Umfrageinstitut Civey nachgegangen. Die Kernmarke Volkswagen setzt sich dabei klar an die Spitze, gefolgt von BMW und Mercedes-Benz, die fast gleichauf liegen. Abgeschlagen folgen dann die VW-Marken Porsche und Audi, die PSA-Marke Opel ist das Schlusslicht.

Am wenigsten Vertrauen in die deutsche Autoindustrie haben dabei über 50 Jahre alte Personen. Von ihnen sagen über 57 Prozent der Befragten, dass keiner der genannten Autobauer für die Coronakrise gerüstet ist. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es hingegen weniger als die Hälfte (46,6 %).

Langfristiger Schaden für Autoindustrie wegen Coronakrise?

Insgesamt rechnet ein Großteil der Deutschen laut einer weiteren Umfrage von Civey mit einem langfristigen Schaden für die Automobilbranche. Ein gutes Drittel (34 %) spricht sich dagegen aus.

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Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin Wirtschaft und Mobilität