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Sensorik

Autonomes Fahren: Die Sicherheitsfrage

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Der tödliche Unfall mit einem teil-automatisierten Uber-Fahrzeug vor einigen Wochen sorgt immer noch für Diskussionen. Peter Fintl, Director Technology und Innovation bei Altran, erwartet trotzdem, dass sich die Technik rasant weiterentwickelt und durchsetzt. Dafür brauche es aber einen klaren Rahmen.

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Der US-Bundesstaat Arizona hat Uber nach dem tödlichen Crash eines selbstfahrenden Autos mit einer Frau weitere Fahrten mit Robo-Fahrzeugen bis auf weiteres untersagt.
Der US-Bundesstaat Arizona hat Uber nach dem tödlichen Crash eines selbstfahrenden Autos mit einer Frau weitere Fahrten mit Robo-Fahrzeugen bis auf weiteres untersagt.
(Bild: Uber)

Das Unglück befeuert zu Recht eine Debatte darüber, in welchem Maße wir potenziell nützliche Technologie auf die Menschheit loslassen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen und welche Nachweise sind für den sicheren öffentlichen Betrieb notwendig? Trotzdem gehe ich nicht davon aus, dass die Technologie Schaden nimmt. Im Gegenteil: Ich glaube, dass der Unfall trotz seiner Tragik eher dazu führen wird, die Technologie rascher zu verbessern.

Das Fahrzeug von Uber war mit Lidar-, Radar- und Kamerasensoren ausgestattet. Wie erklären Sie sich das scheinbare Versagen des Systems?

Es sind derzeit nur begrenzt Informationen öffentlich. Von der bekannten Sensorausstattung her sind die Fahrzeuge in jedem Fall mit allen notwendigen Sinnen ausgestattet. Wenn man sich das Unfallszenario auf dem Video anschaut, kann man davon ausgehen, dass zumindest mehrere der verbauten Sensoren die Person bzw. ein Objekt im Fahrschlauch erkannt haben müssen. Die tatsächliche Fehlerursache kann nur die Unfallkommission mithilfe von Uber klären.