Elektrifizierung AVL: „Elektroantriebe haben viel Potenzial“

Autor / Redakteur: Hartmut Hammer / Thomas Günnel

Durch ihre weltweiten Aktivitäten hat AVL tiefe Einblicke in die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Prof. Uwe Dieter Grebe (l.), Geschäftsführer Entwicklung Antriebssysteme, und Kai Uwe Voigt, Geschäftsführer Motorenmesstechnik und Testsysteme, über allgemeine Trends und aktuelle Produkte.

Prof. Uwe Dieter Grebe (l.), Geschäftsführer Entwicklung Antriebssysteme, und Kai Uwe Voigt, Geschäftsführer Motorenmesstechnik und Testsysteme, (beide AVL) sprechen mit »Automobil Industrie« über allgemeine Trends und aktuelle Produkte.
Prof. Uwe Dieter Grebe (l.), Geschäftsführer Entwicklung Antriebssysteme, und Kai Uwe Voigt, Geschäftsführer Motorenmesstechnik und Testsysteme, (beide AVL) sprechen mit »Automobil Industrie« über allgemeine Trends und aktuelle Produkte.
(Bild: AVL/Peter Riedler)

Herr Grebe, Herr Voigt, welche Anforderungen stellt die Elektrifizierung des Antriebsstrangs an Testsysteme von AVL?

Voigt: Automobile Elektroantriebe sind längst nicht so weit entwickelt wie die Verbrennungsmotoren nach ihrer gut hundertjährigen Optimierungsphase. Bei E-Antrieben sehe ich etwa bei der Energiedichte der Batterien und den Materialien für Umrichter und E-Motoren noch hohes Potenzial. Für die Umrichter haben wir deshalb in unserem Joint Venture mit der SET Power Systems GmbH aus Wangen im Allgäu Testwerkzeuge entwickelt, die durch eine hochdynamische und präzise Simulation der E-Motoren die Detektion von Fehlzuständen von Umrichtern unter realen Lastbedingungen ermöglichen. So lässt sich die Leistungselektronik lange vor der Integration im Fahrzeug testen.