Vehicle-in-the-loop AVL und Rohde & Schwarz kooperieren bei Radartestsystemen

Redakteur: Tanja Schmitt

AVL und Rohde & Schwarz arbeiten künftig bei Vehicle-in-the-Loop-Testsystemen zusammen. Gemeinsam entwickelt man ein Radartestsystem.

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AVL und Rohde & Schwarz entwickeln gemeinsam ein Radartestsystem für Vehicle-in-the-loop.
AVL und Rohde & Schwarz entwickeln gemeinsam ein Radartestsystem für Vehicle-in-the-loop.
(Bild: Rohde & Schwarz)

AVL und Rohde & Schwarz (R&S) haben ihre Partnerschaft bereits im Bereich der GNSS-Simulation begonnen und diese nun durch eine Zusammenarbeit zur Radarzielsimulation erweitert. Der Entwicklungsdienstleister AVL integriert in seinen virtuellen „X-in-the-loop-Ansatz“ das Radartestsystem von R&S. Mit dieser Testumgebung können radargestützte Fahrerassistenzsysteme und automatische Fahrfunktionen validiert werden.

Für die Simulation und den Prüfstand

Das System von AVL unterstütze nach eigenen Angaben Tests sowohl in der Simulation als auch von Fahrzeugen auf einem Rollen- und Antriebsstrangprüfstand. Das Schlüsselkonzept ist der Betrieb des realen Fahrzeugs in einer virtuellen Umgebung. Mit einer Antennenarray-Technik können komplexe künstliche Objekte für die Radarsensoren mit variabler Entfernung, Radialgeschwindigkeit, Größe und Azimut erzeugt werden, ohne dass sich Antennen oder Geräte physisch bewegen. Mit einer Echtzeit-Schnittstelle können komplexe und riskante Fahrszenarien generiert und getestet werden.

Das modulare und skalierbare Konzepts ermögliche es, alle Fahrzeugtypen mit unterschiedlicher Anzahl und verschiedenen Varianten von Radarsensoren auf dem gleichen Prüfstand zu testen. Neben Funktionen der Fahrerassistenzsysteme können Euro-NCAP-Szenarien in einer reproduzierbaren und sicheren Umgebung validiert werden.

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