Entwicklungsdienstleister

Bertrandt baut zwei neue Antriebsprüfzentren

| Redakteur: Sven Prawitz

Bertrandt baut zwei neue Prüfzentren für Antriebstechnik: eines bei München und eines bei Wolfsburg.
Bertrandt baut zwei neue Prüfzentren für Antriebstechnik: eines bei München und eines bei Wolfsburg. (Bild: Bertrandt)

Das Unternehmen Bertrandt baut in Freising bei München und Tappenbeck bei Wolfsburg je ein neues Prüfzentrum. An beiden Standorten soll Antriebstechnik entwickelt und getestet werden können. Dafür investiert der Entwicklungsdienstleister insgesamt rund 80 Millionen Euro.

Bertrandt investiert nach eigenen Angaben rund 80 Millionen Euro in den Bau von zwei Fahrzeugemissionsprüfzentren in Freising bei München und Tappenbeck bei Wolfsburg. Die Schwerpunkte der Prüfzentren liegen auf Zertifizierung, Homologation, RDE-Entwicklungen sowie weiteren Entwicklungsumfängen.

„Das Besondere an diesen beiden Prüfzentren ist, dass wir neben konventionellen Antrieben mit unterschiedlichen Kraftstoffen auch alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- oder Elektroantriebe nach den neuesten gesetzlichen Vorgaben testen und absichern können“, sagt Matthias Rühl, Fachbereichsleiter Powertrain/Fahrwerk bei Bertrandt.

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Prüfkammer mit Höhensimulation

Die beiden Prüfzentren sind baugleich und haben jeweils eine Größe von etwa 1,5 Fußballfeldern. Im ersten Bauabschnitt soll es an jedem Standort drei Allradrollen-Prüfstände mit einer Systemleistung von 360 kW je Prüfstand geben. Alle Kammern sollen einen Temperaturbereich von - 7 °C bis + 35 °C abdecken und beide Standorte sollen einen Rollenprüfstand mit Höhenkammer erhalten. In dieser speziellen Kammer können Höhen von bis zu 4.200 Meter simuliert werden. Zusätzlich verfügt diese über eine Sonnensimulation, welche unterschiedliche Sonneneinstrahlungen abbilden kann. Diese Prüfzelle ist mit einer Nennleistung von 550 Kilowatt und einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h ausgelegt.

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