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Produktion BMW: Werkleiter über die Integration des i4 in die 3er-Fertigung

Autor / Redakteur: Tina Rumpelt / Thomas Günnel

Am 11. November wird das erste i4-Vorserienfahrzeug im BMW-Werk München gefertigt. Im Exklusiv-Interview berichtet Werkleiter Robert Engelhorn über die „Herkules-Aufgabe“, das viertürige, elektrisch angetriebene Gran Coupé in die bestehende 3er-Produktion zu integrieren.

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Robert Engelhorn ist Werkleiter des BMW-Werkes München.
Robert Engelhorn ist Werkleiter des BMW-Werkes München.
(Bild: BMW)

Die Entscheidung fiel 2018. Für das Werk München sprach die Nähe zu den Entwicklungsabteilungen im FIZ sowie zu Dingolfing, wo Batterie und Antriebsstrang gefertigt werden. München ist zudem das Leitwerk für Mittelklassefahrzeuge im Konzern. Hier laufen aktuell Verbrenner wie Plug-in-Hybride über ein Band. Wir stellen tagtäglich unter Beweis, dass wir hohe Varianz und Komplexität beherrschen.

BWM investierte 200 Millionen Euro in die produktionstechnische Vorbereitung für den i4 im Werk. Was waren die größten Posten?

Die Investitionen in den Karosseriebau, die Montage und in eine neue Logistikhalle außerhalb des Werkes für die Vorbereitung und Sequenzierung des Elektrostrangs. Wir fertigen den für die Aufnahme der Batterie neu konzipierten Hinterbau des i4 in einer neuen, separaten Anlage. In der Montage haben wir die Fördertechnik auf das höhere Gewicht des Elektrofahrzeugs angepasst sowie eine neue Hochzeit-Station installiert. Das Handling der rund 600 Kilogramm schweren Batterien erfolgt ab Lkw von vier neuen Schwerlast-Robotern.