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Neue Modelle BMW zeigt seine „Vision Next 100“-Studien

| Autor / Redakteur: Ampnet / Jens Scheiner

Nach dem BMW Vision Next 100 dürfen jetzt auch die Konzernmarken Mini und Rolls-Royce zeigen, wie wohl ihre etwas entferntere Zukunft aussehen könnte.

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Neben dem BMW Vision Next 100 präsentieren die Münchner nun auch ihre Zukunftsvisionen des Mini und Rolls-Royce.
Neben dem BMW Vision Next 100 präsentieren die Münchner nun auch ihre Zukunftsvisionen des Mini und Rolls-Royce.
(Bild: BMW)

Bereits im Frühjahr 2016 hat BMW mit dem Vision Next 100 einen recht futuristisch anmutenden Autoentwurf der ferneren Zukunft gezeigt. Jetzt darf auch Mini zeigen, was in einer irgendwie später kommenden Zeit für Mobilitätskonzepte denkbar sind. Beim Zukunftskonzept von Mini handelt es sich um eine optimal auf den Carsharing-Einsatz hin ausgelegte Vision.

Wie es sich für eine vage Zukunftsvision gehört, bietet die Karosserie des Mini Vision Next 100 eine eher amorphe, transparente und semitransparente Außenhaut, die zudem als Riesendisplay funktioniert. Und diese Display-Funktion erlaubt eine Individualisierung der Außenhaut. Wer sich einen Mini zur Kurzzeitanmietung bestellt und sein Fahrerprofil hinterlegt hat, wird ein Auto mit einigen sehr speziellen Merkmalen besteigen können. Hat man sich an diesem Styling satt gesehen, kann man auch einfach alternativ ein Künstlerprofil wählen.

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Autonom und ohne Airbags

Auch der sehr aufgeräumte und weitgehend plastikfreie Innenraum bietet Möglichkeiten einer individuellen Illuminierung. Auffällig ist das luftige und sehr geräumige Fahrgastzellenkonzept. Obwohl es sich um ein kompaktes Auto handeln soll, verspricht Mini ein großzügiges Platzangebot auf den zwei Sitzreihen. Der Zustieg zu diesen gestaltet sich dank der weit öffnenden Türen und dem Verzicht einer B-Säule bequem. Da das Auto autonom fahren kann, hat man auf klassische Elemente des Insassenschutzes verzichtet. Crashzonen oder Airbags gehören hier der Vergangenheit an.

Jenseits der klassischen Zwänge des Autobaus präsentiert sich auch der Arbeitsplatz des Fahrers. So kann das Lenkrad auf dem Messingrahmen des freischwebenden Armaturenbretts seitlich verschoben werden. Fährt der Mini autonom, wandert das Lenkrad in die Mitte. Ansonsten bietet das Cockpit lediglich ein zentrales Rundinstrument namens Cooperizer, welches zumindest in Größe und Form an den klassischen Mini-Tacho erinnert. Zwar kann der Mini autonom fahren, er soll aber zugleich auch die Möglichkeit des Selbstfahrens bieten. Für das rein elektrisch angetriebene Stadtauto kann der Fahrer dann in einen gewünschten Fahrmodus wechseln. So soll ein Mini auch in Zukunft knackigen Fahrspaß bieten können. Und obwohl die vordere Sitzbank nicht so aussieht, soll sie mit speziell definierten Bereichen den vorderen Insassen fürs schnelle Kurvenräubern den nötigen Seitenhalt bieten.

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