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Zulieferer Brose baut viertes Werk in Mexiko

| Redakteur: Jens Scheiner

Am 17. August legte die Brose Gruppe den Grundstein für ein neues Werk im mexikanischen Bundesstaat Querétaro.

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Die Zeitkapsel für den Grundstein des neuen Brose Werks im mexikanischen Querétaro füllten Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik Brose Gruppe, und Michael Brosseau, Präsident Brose Nordamerika (v.l.n.r.).
Die Zeitkapsel für den Grundstein des neuen Brose Werks im mexikanischen Querétaro füllten Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik Brose Gruppe, und Michael Brosseau, Präsident Brose Nordamerika (v.l.n.r.).
(Bild: Brose)

Auf einer Fläche von 56.000 Quadratmetern fertigt der internationale Automobilzulieferer ab Sommer 2018 Produkte für den komfortablen Fahrzeugzugang und elektrische Leichtbau-Rücksitzstrukturen. Brose investiert nach eigenen Angaben mehr als 155 Millionen Euro und schafft 900 neue Arbeitsplätze. Die neue Produktionsstätte ist die dritte des Zulieferers in der Region von Querétaro und die vierte in Mexiko. Brose eröffnete 1993 mit dem Werk in Querétaro Benito Juaréz seine erste Fertigungsstätte in Nordamerika. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 5.000 Mitarbeiter an acht Standorten in den USA, Kanada und Mexiko. In den mexikanischen Brose Werken in Querétaro Benito Juaréz, El Marqués und Puebla arbeiten mehr als 1.700 Personen.

„25 Jahre nach der ersten Grundsteinlegung von Brose in Querétaro ist der Baustart des neuen Werks ein besonderer Moment“, sagte Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik Brose Gruppe. Nach Inbetriebnahme der neuen Fertigungsstätte stellt das Unternehmen in Mexiko sein gesamtes Produktportfolio her – von Tür- und Sitzsystemen bis hin zu Motoren.

Das neue Werk Querétaro Aeropuerto wird einen hohen Eigenfertigungsanteil haben: vom Stanzen und Schweißen über das Lackieren bis hin zur Endmontage. Erstmals wird Brose in Nordamerika Sitzstrukturen für die zweite und dritte Sitzreihe herstellen.

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