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Carsten Breitfeld verlässt Byton

| Autor/ Redakteur: Christoph Seyerlein / Sven Prawitz

Mit Carsten Breitfeld verliert Byton seinen Frontmann. Der Ex-BMW-Manager hatte das Start-up, das bald mit der Serienproduktion seines ersten Fahrzeugs M-Byte beginnen will, mit aufgebaut. Nun zieht es ihn zu einem anderen E-Auto-Newcomer.

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Gehen nun getrennte Wege: Daniel Kirchert (links) Byton-CEO und Carsten Breitfeld (rechts) bisher Chairman of the Board von Byton.
Gehen nun getrennte Wege: Daniel Kirchert (links) Byton-CEO und Carsten Breitfeld (rechts) bisher Chairman of the Board von Byton.
(Bild: Byton)

Byton verliert seinen Frontmann. Wie das Elektroauto-Start-up bestätigte, hat Carsten Breitfeld das Unternehmen verlassen. Der nächste Arbeitgeber des Ex-BMW-Managers steht offenbar auch schon fest: Am Dienstag (16. April) stand Breitfeld im Rahmen der Messe Auto Shanghai bei Iconiq, einem weiteren E-Auto-Start-up, auf der Bühne.

Bereits vergangene Woche hatte das „Manager Magazin“ berichtet, dass Breitfeld bei Byton vor dem Absprung stehe. Jene Meldung hatten die Chinesen noch vehement zurückgewiesen und beteuert, dass der Vertrag des Managers noch rund ein Jahr laufe und er diesen auch erfüllen werde.

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Byton: Kirchert bleibt

Dass es nun doch anders kommt, ist für Byton ein herber Verlust, schließlich hat Breitfeld die Marke seit 2016 mit Daniel Kirchert aufgebaut. Immerhin: Kirchert bleibt laut Byton als CEO an Bord. Breitfelds Abschied kommt für das Unternehmen auch deshalb zur Unzeit, da die Serienproduktion für das erste Auto M-Byte unmittelbar vor dem Beginn steht. In den kommenden drei Monaten will Byton die Entwicklungsarbeit im chinesischen Nanjing abschließen und auch eine dritte Finanzierungsrunde finalisieren.

Erste Fahrzeuge will das Start-up, für das mittlerweile rund 1.600 Menschen arbeiten, noch in diesem Jahr in China ausliefern. Europa und die USA sollen 2020 folgen. Nach eigenen Angaben liegen Byton für den M-Byte mehr als 50.000 Vorbestellungen vor. Für den Vertrieb suchte das Unternehmen zuletzt deshalb auch in Europa nach Partnern. Nach Breitfelds Abschied muss sich Byton nun auch nach einem neuen Technik-Chef umschauen.

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